Kulturbüro: Künstler nehmen Förderung in die Hand
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KulturbüroKünstler nehmen Förderung in die Hand

«Eine neue Ära der Kulturförderung» – mit diesen Worten kündigt das frisch gegründete Kulturbüro Luzern sein Programm an. Es will Künstler künftig besser vernetzen.

von
Lena Berger
Am 7. Mai gehts für die Initianten des Kulturbüros los. (Foto: ber)

Am 7. Mai gehts für die Initianten des Kulturbüros los. (Foto: ber)

«Wer sich künstlerisch ausdrücken will, soll das auch tun können», sagt Martina Birrer, eine der Initiantinnen des Kulturbüros. Als neuer kultureller Knotenpunkt Luzerns will es Verbindungen zwischen Künstlern, Equipment, Know-how, Räumen und kulturellen Förderungsmitteln schaffen. «Leuten, die nicht an einer Kunstschule waren, fehlt oft die Vernetzung», erklärt Birrer. Und ihre Kollegin ­Silvia Isenschmid ergänzt: «Wir wollen diese nun auch freien Kulturschaffenden ermöglichen.»

Der Startschuss für das Kulturbüro fällt am 7. Mai 2011 mit einem Anlass im Treibhaus Luzern: «Der Stand» ist eine Mischung aus Party, Konzert und Kulturförderung. Luzerner Kreative werden dabei ihre Projekte präsentieren und können diese gleich vor Ort ­finanzieren lassen. Denn: Den Eintritt von 15 Franken können die Gäste auf die vielversprechendsten Vorhaben verteilen. «Es geht aber auch darum, Kontakte zu knüpfen. Was immer man sucht – Statisten, 156 Lockenwickler, einen Stapel Holz – der Abend bietet die Gelegenheit, es zu finden», so Mitinitiant Mik Matter. Offenbar findet die Idee Anklang: Das Kulturbüro ist seit Samstag auf Facebook vertreten und hat bereits über 350 Freunde. Eine Zusammenarbeit mit anderen Kulturbüros ist in Planung.

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