Bern: Künstler wollen Progr selbst kaufen
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BernKünstler wollen Progr selbst kaufen

Die Künstler des Progr wollen der Stadt Bern morgen ein Kaufangebot für das Kulturzentrum vorlegen. Nach ihren Angaben haben sie das Geld zusammen.

von
Simone Hubacher

Innert sieben Wochen haben die im Progr beheimateten Künstler 10,5 Millionen Franken aufgetrieben. Diese sind zur Hälfte aus einer Hypothek und zur anderen Hälfte aus Darlehen und Schenkungen zusammengekommen. «Wir haben daran geglaubt, es zu schaffen. Es ist aber erst ein Etappenziel», sagt Peter Aerschmann, Präsident der Künstlerinitiative Progr.

Die Stadt als Besitzerin der Liegenschaft will diese per Ende Juli 2009 verkaufen. In einem Wettbewerb hatte ein Gesundheitszentrum das Rennen gemacht. Der Stadtrat wies das Projekt Anfang November aber an den Gemeinderat zurück und beauftragte ihn, auch ein Kaufangebot der jetzigen Nutzer, der 150 Kunstschaffenden, zu prüfen.

Was aus dem Progr wird, ist damit noch nicht entschieden. Nach dem Gemeinderat wird wieder der Stadtrat darüber befinden. Das letzte Wort hat aber das Volk.

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