Küssnacht: Aus für das geplante Openair-Bistro
Aktualisiert

Küssnacht: Aus für das geplante Openair-Bistro

Das Bistro-Projekt am Quai in Küssnacht ist gescheitert. Es hatte massenhaft Einsprachen von Nachbarn und einem Verband gehagelt.

von
Daniela Gigor

Der geplante Kiosk mit Open­air-Bistro am Küssnachter Quai kann seinen Betrieb über die Sommermonate nicht wie geplant aufnehmen. Das hat Initiant Damian Hänggi gestern auf Anfrage von 20 Minuten bestätigt. Das Projekt stiess vor allem bei den umliegenden Nachbarn auf massiven Widerstand. Was das zuständige Amt des Bezirks Küssnacht nicht bekannt geben wollte, ist von Hänggi ohne Probleme zu erfahren: Gegen sein Bistro sind über 40 Einsprachen eingegangen. Die Nachbarn befürchteten vor allem mehr Lärm. Gewehrt hat sich aber auch der Gewässerschutzverband der Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee als Besitzer des Gebäudes. Geschäftsführer Mario Bertschler: «Die Zugänge zu unserem Werk müssen immer frei sein.» Dies schreibe das Gesetz vor.

Hänggi will noch nicht aufgeben: «Ich will nun prüfen, welche Möglichkeiten mir noch offen stehen.» Eine Variante könnte sein, dass er nur den bereits bestehenden Kiosk ohne Bistro betreibt. Würde er sein Baugesuch zurückziehen, wären laut Bezirksammann auch die Einsprachen nichtig.

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