Kanarische Inseln - Küstenwache findet vier Tote in Flüchtlingsboot
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Kanarische InselnKüstenwache findet vier Tote in Flüchtlingsboot

In einem Fischerboot vor den kanarischen Inseln hat die Küstenwache vier tote Flüchtlinge gefunden. Zehn weitere Menschen schweben in Lebensgefahr.

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Die spanische Seenotrettung hat vier Personen nur noch tot aus einem Flüchtlingsboot im Atlantik bergen können.

Die spanische Seenotrettung hat vier Personen nur noch tot aus einem Flüchtlingsboot im Atlantik bergen können.

Twitter/112canarias
19 weitere seien lebend aus einem kaum seetüchtigen Boot gerettet worden, teilte die Organisation am 11. April 2021 mit. 

19 weitere seien lebend aus einem kaum seetüchtigen Boot gerettet worden, teilte die Organisation am 11. April 2021 mit.

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Ein Fischerboot habe die Seenotrettung alarmiert, als es das Boot nahe den Kanaren im Meer entdeckt habe. 

Ein Fischerboot habe die Seenotrettung alarmiert, als es das Boot nahe den Kanaren im Meer entdeckt habe.

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Darum gehts

  • Vor der Küste der Kanaren haben Küstenwächter vier tote Menschen in einem Flüchtlingsboot gefunden.

  • Zehn weitere Personen schweben in Lebensgefahr.

Vor der Küste der Kanaren sind vier Tote in einem Flüchtlingsboot gefunden worden. Insgesamt befanden sich 23 Menschen in dem behelfsmässigen Boot, das nach Angaben der Behörden der spanischen Inselgruppe am Sonntag von einem Fischerboot südlich der Insel El Hierro gesichtet wurde. Zehn von ihnen schweben demnach in Lebensgefahr, der Gesundheitszustand von sechs weiteren war ernst. Nach Angaben der Küstenwache wurde ein Hubschrauber losgeschickt, um die Bootsinsassen zu retten.

Die Kanarischen Inseln, die vor der Nordwestküste Afrikas im Atlantik liegen, entwickeln sich zunehmend zu einem Ziel von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa. Im vergangenen Jahr landeten rund 23’000 Migranten auf den spanischen Ferieninseln, achtmal so viele wie 2019. In den ersten drei Monaten dieses Jahren kamen bereits 3400 Flüchtlinge auf den Kanaren an, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum.

Die kürzeste Entfernung von der marokkanischen Küste zu den Kanaren beträgt mehr als hundert Kilometer. Die Route gilt wegen starker Strömungen als äusserst gefährlich, viele Flüchtlingsboote sind zudem überfüllt und nicht sicher. In diesem Jahr sind schon mindestens 20 Menschen auf der Überfahrt ums Leben gekommen.

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(AFP)

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