Küttel und Co. fluglahm
Aktualisiert

Küttel und Co. fluglahm

Die Schweizer Skispringer enttäuschten in Innsbruck in der Qualifikation zum dritten Tournee-Springen. Michael Möllinger und Guido Landert scheiterten am Cut, Andreas Küttel und Simon Ammann blieben klar hinter der Spitze zurück.

Küttel (115,5m) und Ammann (114m) müssen sich im Wettkampf vom Donnerstag mächtig steigern, ansonsten ist ihre gute Ausgangslage im Hinblick auf das Gesamtklassememt mit den Zwischenrängen 2 und 6 weg. Nicht zufrieden mit seinem Tageswerk war insbesondere Andreas Küttel. Trotz kraftvollem Absprung kam er wie schon beim Trainingssprung nicht richtig auf Weite.

Ammann war bereits am Schanzentisch geschlagen. Mit 0,7 km/h Rückstand auf den als «Schleicher» bekannten Adam Malysz blieb er chanchenlos. Pech hatte Michael Möllinger. Nach einer kurzen Unterbrechung bremste ihn der Neuschnee in der eisigen Anlaufspur. Der deutsch-schweizerische Doppelbürger war sogar noch langsamer als Ammann. Total verunsichert ist derzeit Guido Landert. Er fand die ideale Position in der Anlaufhocke nicht und brachte keinen vernünftigen Sprung zustande.

Ammann trifft auf Höllwarth - Uhrmann überrascht alle

Im K.o.-Springen von morgen trifft Andreas Küttel auf den Slowaken Primoz Pikl, Simon Ammann muss sich gegen das österreichische Urgestein Martin Höllwarth (Quali 113,5m) behaupten.

Gewonnen hat die Qualifikation überraschend der Deutsche Michael Uhrmann mit einem Satz auf 125 Meter. Auch der Tournee-Gesamtführende Gregor Schlierenzauer (Ö) überzeugte nicht: Nur Platz 10 für den Wunderspringer.

(fox/si)

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