Beachvolleyball-EM: Kuhn will mit einer Medaille heimkehren
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Beachvolleyball-EMKuhn will mit einer Medaille heimkehren

Mit Chancen auf eine Medaille starten Simone Kuhn und Nadine Zumkehr in Berlin zur Beachvolleyball-EM.

von
Peter Berger
Auf Medaillenjagd: Die 29-jährige Simone Kuhn. (Bild: EQI)

Auf Medaillenjagd: Die 29-jährige Simone Kuhn. (Bild: EQI)

Simone Kuhn/Nadine Zumkehr sind mittlerweile das Schweizer Aushängeschild im Beachvolleyball. Das Frauen-Duo hat die Männer überflügelt. «Das setzt uns nicht unter Druck. Zudem traue ich auch den Männern eine Medaille zu», hält Kuhn fest. Die Luzernerin wurde 2004 (mit Lea Schwer) bereits einmal Europa­meisterin. Letztes Jahr kehrten sie und Zumkehr mit EM-Bronze aus Russland heim.

«Wir wollen keinen Rang fixieren. Wenn wir wieder eine Medaille gewinnen, sind wir zufrieden.» Die Schweizerinnen zählen nach ihren Top-Ten-Resultaten auf der World Tour zum Favoritenkreis. «Wir spüren, dass wir einen Schritt weiter sind als letztes Jahr», sagt Kuhn. «Wenn wir unsere Leistung abrufen können, spielen wir vorne mit.» Ein Podestplatz fehlt diese Saison noch. «Wir hatten an den Grand-Slam-Turnieren auch Pech und trafen dreimal auf Larissa/Juliana.» Die Weltnummern 1 aus Brasilien sind in Berlin nicht startberechtigt. «Aber die Deutschen und die Österreicherinnen sind auch stark», weiss Kuhn.

Dass die Dichte an der Spitze grösser geworden ist, haben auch die Männer zu spüren bekommen. Martin Laciga wurde zwischen 1998 und 2000 dreimal in Serie Europameister (mit Bruder Paul). «Nun wäre es an der Zeit, den zweiten Frühling zu starten», so der Freiburger. Mit Jefferson Bellaguarda resultierte 2010 ein 5. Platz als bestes Ergebnis. «Un­sere Formkurve steigt. Wir haben wieder den Respekt der Gegner erarbeitet.» Ohne Medaillenambitionen steigen morgen Sascha Heyer und Patrick Heuscher ins Turnier.

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