DDR-Güter: Kult dank Ostalgie
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DDR-GüterKult dank Ostalgie

20 Jahre nach dem Mauerfall erreichen Marken aus der ehemaligen DDR Kultstatus. Alle Welt will wieder Club Cola trinken und Zeha-Schuhe tragen.

Am 9. November 1989 war die Deutsche Demokratische Republik Geschichte, die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland wurde niedergerissen.

Rechtzeitig zum 20-jährigen Jubiläum schwappen nun wieder längst vergessene und verstaubte DDR-Marken in die Läden und verhelfen ihren Vertreibern zu goldenen Nasen.

Rote Grütze und Turnschuhe

Dieser Tage ist hip, wer seinen Gästen zum Nachtisch die original rote Grütze Komet auftragen kann. Am besten in Zeha-Schuhen. Diese Treter waren nach dem Mauerfall verpönt, Nike und Adidas liessen sie alt aussehen. Das einst stolze Unternehmen (1960 war es offizieller Ausstatter der DDR-Athleten an den Olympischen Spielen) musste nach der Wiedervereinigung die Tore schliessen.

2003 witterten zwei findige Geschäftsmänner die Goldgrube, erwarben die Rechte und liessen die Marke wieder aufleben. Die Schuhe im Retro-Design kann man mittlerweile nicht nur in Berlin, sondern auch in Zürich, New York und Tokio kaufen.

Aber nicht nur Zeha erlebt ein Revival. Sehen Sie in der Bildstrecke eine Auswahl von DDR-Produkten, die 2009 wieder heiss begehrt sind.

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