Auf Expansionskurs: Kultglace Gasparini erobert die Schweiz

Aktualisiert

Auf ExpansionskursKultglace Gasparini erobert die Schweiz

In Bern und Zürich finden die Baselbieter Gelati Gasparini reissenden Absatz. Nun will die Traditionsfirma auch ins Tessin und in die Romandie expandieren.

von
Hannes von Wyl
Ein Klassiker im Gasparini-Sortiment ist das handgemachte Zolli-Cornet, das es in dieser Form seit über 30 Jahren gibt.

Ein Klassiker im Gasparini-Sortiment ist das handgemachte Zolli-Cornet, das es in dieser Form seit über 30 Jahren gibt.

Das Geschäft der Baselbieter Traditionsfirma Gelati Gasparini läuft ausgezeichnet: «Der Juni 2013 war der umsatzstärkste Monat der Firmengeschichte», sagt Produktionsentwickler Mario Gasparini. Daher will die Glace-Manufaktur expandieren. «Wir suchen derzeit Abnehmer im Tessin und in der Romandie», sagt Gasparini.

Seit ein paar Jahren werden die handgemachten Glacen auch ausserhalb der Region Basel verkauft – und finden in 129 Geschäften in der ganzen Deutschschweiz reissenden Absatz. «Alleine nach Zürich liefern wir jede Woche zwei Lastwagen voll mit Ware», freut sich Gasparini.

Glace auf Wanderschaft

Marcel Porrenga vom Takeaway Hot Pasta in Zürich erwartet, dass der Juli 2013 sein Rekordmonat wird. «Besonders beliebt sind die Aromen Schoggi-Banane und Caramel-Fior di Latte», sagt er. Den Erfolg ausserhalb Basels erklärt sich Gasparini simpel: «Unsere beste Werbung ist die Mund-zu-Mund-Propaganda.» So würden seine Produkte unter Kunden und Verkäufern weiterempfohlen.

Das funktioniert so gut, dass die Baselbieter Gelati plötzlich an unerwarteten Orten auftauchen: «Ich habe schon von Kollegen gehört, dass sie gerade eine unserer Glacen in Deutschland oder im Elsass gegessen hätten», sagt Gasparini.

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