Politiker fordern 2G – Kulturschaffende: «2G macht Sinn, wenn man damit Schliessungen verhindern kann»
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Politiker fordern 2GKulturschaffende: «2G macht Sinn, wenn man damit Schliessungen verhindern kann»

Anlässlich der steigenden Corona-Fallzahlen fordern Schweizer Politiker die Einführung einer 2G-Regel. Kulturschaffende sehen jedoch nur dann den Sinn, wenn damit Schliessungen verhindert werden können.

Gianluca Pardini, Geschäftsleiter der IG Kultur Luzern ist nicht überrascht von der Forderung. Wenn mit einer 2G Regel Schliessungen verhindert werden können, ist diese sogar willkommen. Aber eine gewisse Unsicherheit bleibt bestehen, da schwierig vorherzusagen sei wie eine solche Regelung sich auf die Besucherzahlen und das Gästeverhalten auswirken würde.

Im Gegenspruch zu dieser Haltung steht die Bar und Clubkommission (SBCK). Gemäss Mediensprecher Alexander Bücheli sind Clubs und Bars bei der jetzigen Ansteckungswelle kein Faktor. Das 3G-Zertifikat bietet nach Ermessen der SBCK genügend Sicherheit, deshalb lehnt die Kommission 2G ab. Ausserdem wird befürchtet, dass bei einer Regelverschärfung private Anlässe ohne jegliches Schutzkonzept zunehmen würde.

Ob nun die Forderung nach 2G umgesetzt wird, wird sich dann zeigen, sobald der Bundesrat über weitere Schritte im Kampf gegen das Coronavirus berät.

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(Team Video News)

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