Shopping-Run: Kunden stehen an, um am letzten Tag vor dem Lockdown noch einzukaufen
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Shopping-RunKunden stehen an, um am letzten Tag vor dem Lockdown noch einzukaufen

Ab Montag gibt es diverse Produkte nicht mehr zu kaufen. Die Folge: Viele Leute gehen am Samstag noch ein letztes Mal shoppen. 20 Minuten war im Emmen Center vor Ort.

von
Dominic Wipfli

Roland Jungo, Leiter Emmen Center, erklärt die Situation im Shoppingcenter.

20 Minuten

Darum gehts

  • Am Samstag war der letzte Shopping-Tag.

  • Ab Montag dürfen Läden nur noch «Güter des täglichen Bedarfs» anbieten.

  • Das Emmen Center hat sich auf einen Kundenansturm vorbereitet.

Ab Montag dürfen schweizweit nur noch jene Läden offen haben, die sogenannte «Güter des täglichen Bedarfs» anbieten. Hosen, Schuhe oder Pfannen gehören nicht mehr dazu – die Gestelle und Abteile müssen abgesperrt werden.

Am letzten Shopping-Tag vor dem Lockdown decken sich deshalb massenhaft Kunden mit Gütern ein. In den Schweizer Läden herrschte am Samstag reges Treiben, so auch im Emmen Center. Center-Leiter Roland Jungo sagt: «Wir haben einen grossen Ansturm erwartet, weil viele Geschäfte schliessen werden.» Um diesem Andrang gewappnet zu sein, war auch mehr Security-Personal als üblich vor Ort.

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Der Lockdown ab Montag hat zu einem Run auf die Shoppingcenter geführt.

Der Lockdown ab Montag hat zu einem Run auf die Shoppingcenter geführt.

Dominic Wipfli/20 Minuten
Laut Roland Jungo, Leiter des Emmen Center, sind am Samstag deutlich mehr Kunden vor Ort als an normalen Samstagen.

Laut Roland Jungo, Leiter des Emmen Center, sind am Samstag deutlich mehr Kunden vor Ort als an normalen Samstagen.

Dominic Wipfli/20 Minuten
Mehrere Läden und Shoppingcenter haben im Vorfeld angekündigt, wegen des Ansturms das Security-Personal zu verstärken.

Mehrere Läden und Shoppingcenter haben im Vorfeld angekündigt, wegen des Ansturms das Security-Personal zu verstärken.

Dominic Wipfli/20 Minuten

Zweiter Lockdown weniger streng

Es seien spürbar mehr Kunden vor Ort als an normalen Samstagen, sagt Jungo. So bildeten sich vor vielen Läden des Centers Warteschlangen, da die Geschäfte bereits gefüllt waren. Am meisten Leute hatte es vor Bekleidungsgeschäften wie Zara. Viele Läden lockten die Kunden auch mit Rabatten zusätzlich an. Der grosse Ansturm blieb jedoch aus.

Knapp die Hälfte der Läden im Emmen Center werden ab Montag zu sein. «Das Ausmass des Lockdowns ist nicht so gross wie beim ersten Mal», sagt Jungo. Trotzdem sei es für die Läden, die schliessen müssen, sehr einschneidend. Dazu gibt es Läden, die nur noch einen Teil ihres Sortiments anbieten dürfen. Wie sie das regeln, sei ihnen selbst überlassen. «Wir halten uns dabei an die gesetzlichen Vorgaben», sagt Jungo.

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