Aktualisiert 07.06.2012 21:36

Art-AlternativenKunst weit abseits des Mainstreams

Ab Dienstag öffnet die Art Basel ihre Tore für exklusive Gäste – wer es unkonventioneller mag, findet viele Alternativen.

von
Anna Luethi
«Going Places» auf dem Dreispitz zeigt regionale Künstler.

«Going Places» auf dem Dreispitz zeigt regionale Künstler.

Dass Basel im Kunstrausch ist, lässt sich nicht nur hinter verschlossenen Türen am Messeplatz erahnen: Offspace-Kunstveranstaltungen nutzen die Gunst der Messezeit und präsentieren sich in der ganzen Stadt. So etwa «Going Places» auf dem Dreispitz-Areal, eine Ausstellung von regionalen Künstlern, die an weltweiten Austauschprogrammen teilnahmen. «Die ganze Kunstwelt kommt nun nach Basel – wir wollen ihnen auch das Lokale zeigen», sagt Projektleiterin Alexandra Stäheli. Der Eintritt ist frei, die Ausstellung ist ab morgen täglich offen.

Ein Feld auf der Erlenmatt verwandelt sich ab Montag erstmals zum Campbasel, einem Zeltplatz für zwanzig Künstler aus aller Welt. «Wir sind quasi eine Spielwiese zum Austoben. Es wird sicher auch spontane Aktionen geben», sagt Initiant Roy Hofer.

In der Markthalle bietet die Plattform «High Voltage» ein Spezialprogramm: Während der Art gibts neben Kunst auch einen Massage-Service. Auch beim Keck-Kiosk bei der Kaserne gibt es täglich Veranstaltungen wie Animationen und Barbetrieb mit Musik. Am 12. Juni kann man auf der Erlenmatt selbst zum Künstler werden: Der Australier Andrew Rogers baut aus tausenden von PET-Flaschen ein 400 Quadratmeter grosses Labyrinth – dazu braucht er ab 10 Uhr vormittags Helfer.

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