Aktualisiert

Kunstraub mit Werbe-Effekt

Das Osloer Munch-Museum profitiert nachträglich vom spektakulären Kunstraub vom 23. August.

Damals hatten unbekannte Diebe unter anderem das auf 84 Millionen Franken geschätzte weltberühmte Gemälde «Der Schrei» gestohlen – vor den Augen der Museumsbesucher.

Der Vorfall machte weltweite Schlagzeilen, und diese unfreiwillige Werbung zeigte Wirkung. Nach dem filmreifen Raub registrierte das Museum pro Woche rund 1000 Besucher mehr, zitiert der Online-Dienst Ananova das Munch-Management.

Diese Woche sind die Museumstore für die Kunstliebhaber allerdings geschlossen. Grund: Zurzeit werden in den Museumshallen die offensichtlich dringend benötigten Alarmanlagen installiert.

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