Kunstturner Schweizer ist Quotenkönig
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Kunstturner Schweizer ist Quotenkönig

Der Kunstturner Andy Schweizer löste von den Schweizer Olympia-Teilnehmern in Athen bisher am meisten Resonanz aus.

Während seiner Ring-Kür schauten 536 000 Personen am Fernsehen zu. Quotenmässig ist er hinter Sprint-Star Justin Gatlin die Nr. 2.

Beim 100-m-Final waren am Sonntagabend um 22.00 Uhr noch 23 000 mehr zugeschaltet als beim unmittelbar vorher stattfindenden Ring- Turnen. Über eine halbe Million Zuschauer lockten auch Fecht- Olympiasieger Marcel Fischer bei der Siegerehrung sowie die Laciga- Brüder beim Viertelfinal gegen die Brasilianer Ricardo/Emanuel an. Beim Degen-Final selber sahen 457 600 Fischer zu.

Die höchsten Quoten wurden an den Wochenenden und in der Primetime (abends) erreicht. So fand das Doppelspiel von Roger Federer mit Yves Allegro (gegen die Inder Bhupati/Paes) mehr Zuspruch als seine Einzelpartien zu ungünstigeren Tageszeiten.

Bemerkenswert ist, dass auch in Deutschland der erst 16-jährige Reck-Turner Fabian Hambüchen den bisher höchsten Wert erreichte. Mit 9,64 Millionen Zuschauern übertraf er die Rekordquote der Schwimmerin Franziska van Almsick um eine halbe Million.

Den «Schweizer Rekord» hält immer noch die Eröffnungsfeier mit 750 900 Zuschauern auf TV DRS. Der Vergleich zwischen den Olympia- Übertragungen und der Produktion des Eidgenössischen Schwingfestes ging unentschieden aus. Den Schlussgang zwischen Jörg Abderhalden und Thomas Sutter sahen 534 000, nur 2000 weniger als den Ring- Final von Schweizer. Dafür war der Marktanteil höher (57,8 %).

Durchschnittlich sahen am Sonntag 241 000 die Übertragungen vom Schwingfest. Auch die Strukursendungen von den Olympischen Spielen erreichten ähnliche Werte: 202 000 sahen den «update» am Mittag, 151 000 den «update» am Abend, 276 000 die Live-Sendungen am Abend sowie 255 000 Athen aktuell.

(si)

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