Kuoni hat keine Angst vor Übernahme
Aktualisiert

Kuoni hat keine Angst vor Übernahme

Der führende Schweizer Reisekonzern Kuoni fühlt sich auch nach den jüngsten Grossfusionen im Ausland stark genug für den Alleingang.

Kuoni habe nichts zu befürchten, sagte Verwaltungsratspräsident Henning Boysen in einem Interview der «NZZ am Sonntag» auf die Frage, ob Kuoni nun zum Übernahmekandidaten werde. «Wir haben die Grösse und Strategie, um in der Tourismusindustrie als selbstständiger Akteur erfolgreich zu sein», sagte Boysen. Auf die Zusammenschlüsse von Thomas Cook und MyTravel sowie TUI und First Choice angesprochen, sagte der Kuoni-Präsident, keine dieser Firmen wäre für Kuoni interessant gewesen. Kuoni hatte letztes Jahr nach einem Hauskrach die Pläne für eine Fusion mit First Choice begraben. Er sei auch heute noch der Ansicht, dass diese Entscheidung richtig gewesen sei, sagte Boysen, der nach diesem Schritt Andreas Schmid als Kuoni-Präsident abgelöst hat. Zur Frage, warum Kuoni an der Charterflugtochter Edelweiss Air festhalte, sagte Boysen, Kuoni beobachte den Markt genau. Im Moment gebe es aber keine Notwendigkeit, die Strategie zu ändern. (dapd)

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