«In 25 Jahren nicht erlebt»: Kurioses Gegentor bringt Shedden in Rage
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«In 25 Jahren nicht erlebt»Kurioses Gegentor bringt Shedden in Rage

Der HC Lugano steht am Spengler-Cup als erster Halbfinalist fest. Trainer Doug Shedden ist trotzdem bedient.

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kai
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Allen Grund zum Jubeln: Doppeltorschütze Gregory Hofmann zieht am Spengler-Cup mit dem HC Lugano in die Runde der letzten vier ein.

Allen Grund zum Jubeln: Doppeltorschütze Gregory Hofmann zieht am Spengler-Cup mit dem HC Lugano in die Runde der letzten vier ein.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Die Fans in Davos kommen in den Genuss eines hart umkämpften Offensivspektakels.

Die Fans in Davos kommen in den Genuss eines hart umkämpften Offensivspektakels.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Der Spengler-Cup-Debütant Mountfield HK gibt sich auch im zweiten Spiel keine Blösse. Nachdem Hofmann den Führungstreffer erzielt, gleicht Jiri Simanek (links im Bild) innert 35 Sekunden postwendend aus.

Der Spengler-Cup-Debütant Mountfield HK gibt sich auch im zweiten Spiel keine Blösse. Nachdem Hofmann den Führungstreffer erzielt, gleicht Jiri Simanek (links im Bild) innert 35 Sekunden postwendend aus.

Keystone/Gian Ehrenzeller

Zweites Spiel, zweiter Sieg, zweiter Vorstoss unter die letzten vier in Folge und zur Belohnung ein weiterer Ruhetag: Lugano-Trainer Doug Shedden hätte gute Gründe gehabt, den 4:3-Erfolg gegen den tschechischen Vertreter Mountfield HK mit einem Lächeln zu analysieren. Stattdessen wetterte er: «Die Referees hätten verdammt nochmal unterbrechen müssen. Aber vielleicht erklärt mir irgendwann ein cleverer Mensch, warum sie es nicht getan haben.»

Der Kanadier ereiferte sich ob jener kuriosen Szene in der 52. Minute, die die Spannung zurückgebracht hatte. Lugano-Goalie Manzato hatte sich beim Seitwärtsverschieben wehgetan, war zusammengesackt und neben dem Tor liegen geblieben, vier Sekunden später versenkte Cerveny den Puck im verlassenen Gehäuse zum 3:4. «Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten 25 Jahren etwas Ähnliches gesehen zu haben», sagte Shedden. «Normalerweise wird sofort abgepfiffen, wenn sich der Keeper verletzt. Und Manzato hat sich verletzt!»

Ersten Einschätzungen zufolge hat der Pechvogel eine Oberschenkelzerrung erlitten, die endgültige Diagnose erfolgt am Donnerstag mittels MRI-Untersuchung. Das Turnier ist für Manzato jedenfalls beendet, Lugano dürfte Ersatz von den Elite-Junioren oder den Ticino Rockets aufbieten.

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