Seltenheit: Kurioses Kopftor im Hallenstadion
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SeltenheitKurioses Kopftor im Hallenstadion

Das 3:1 der ZSC Lions gegen Zug sorgt für Gesprächsstoff. Der Zürcher Captain erzielt den Treffer mit seinem Helm.

von
ddu

Geerings kurioses Kopftor im Video. (Quelle: SRF/tamedia)

Im Hallenstadion ist das zweite Drittel der zweiten Begegnung des Playoff-Viertelfinals zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug noch keine Minute alt. Die Gastgeber führen 2:1 und agieren in Überzahl, da Lino Martschini kurz vor Ablauf der ersten 20 Minuten in die Kühlbox musste. Patrick Geering dringt in die Zone der Zentralschweizer ein und schiesst. Goalie Tobias Stephan muss die Scheibe nach vorne abprallen lassen. Der Captain der Zürcher kommt herangestürmt, wird zwar von Verteidiger Johan Morant bedrängt, doch der Puck segelt am Zuger Keeper vorbei ins Tor. Geering und Morant haben beim Zweikampf die Hände und Stöcke in der Luft. Der Verteidiger lässt seine Arme gleich oben und bejubelt das 3:1.

Die Schiedsrichter schauen sich die Szene in der Wiederholung nochmals an. Sie sehen, dass Geering die Scheibe weder mit der Hand noch dem Stock ins Gehäuse spediert hat. Der Puck fand via seinem Helm den Weg ins Netz. Der 28-Jährige hat auch nicht versucht, ihn einzunicken, sonst hätte er wohl eine andere Flugbahn genommen. Zurecht wird der kuriose Treffer anerkannt. Dass im Eishockey ein Spieler im Stile eines Fussballers ein Goal macht, sieht man nur selten.

Ebenfalls mit viel Köpfchen spielte Luganos Goalie Elvis Merzlikins, wie diese besondere Abwehrmethode zeigt:

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