Kuriositätenkabinett eröffnet: Nichts für schwache Nerven!
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Kuriositätenkabinett eröffnet: Nichts für schwache Nerven!

Schrumpfköpfe, Automodelle aus Streichhölzern und andere Kuriositäten ziehen jährlich zwölf Millionen Besucher in ihren Bann: Jetzt hat die Museumskette «Ripley's Believe It or Not» eine Zweigstelle in New York eröffnet – und alle Freaks sind gekommen

Eingelegte Köpfe und die kleinsten Eier der Welt: Robert Ripley wusste die menschliche Neugier für seine Zwecke zu nutzen. Der 1949 gestorbene Anthropologe ist Schöpfer der Ripleys-Idee: Mache das Ungewöhnliche zum Thema. Seine Kuriositäten wurden erstmals bei der Weltausstellung in Chicago 1933 dem Publikum gezeigt. Zwei Millionen Besucher konnten nicht wegsehen.

Der Erfolg veranlasste Ripley, mit seiner Freakshow durchs Land zu tingeln, wiederum mit grossem Zuschauerzuspruch. 1950 eröffnete das erste Museum in St. Augustine, Florida. Das Franchise-Konzept verbreitet sich seither weltweit. Viele Kuriositätenkabinette bedinden sich in den USA, es gibt sie aber auch in Malaysia, Australien, Thailand, Mexiko und England.

Ursprünglich war «Believe It or Not» eine Comic-Serie über Kuriositäten, die am 19. Dezember 1918 zum ersten Mal in der inzwischen eingestellten «New York Globe» erschien. Ab 1930 folgten Kurzfilme und Radiosendungen. Das Museum kehrt also mit der Neueröffnung zu seinen Wurzeln zurück.

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