«Birkinstocks» aus Birkin-Bags: Kylie Jenner trägt Birkenstock-Finken für 68’000 Franken
Instagram/kyliejenner
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«Birkinstocks» aus Birkin-BagsKylie Jenner trägt Birkenstock-Finken für 68’000 Franken

Das Künstlerkollektiv MSCHF stellt aus Birkin-Bags Sandalen im Birkenstock-Look her. Kylie Jenner ist natürlich eine der Ersten, die die Luxus-Finken besitzt, von denen es weltweit nur zehn Stück geben soll.

von
Johanna Senn

Für das ungeübte Auge sehen Kylies neueste Sandalen aus wie stinknormale Birkenstocks. Die 23-Jährige postete am Mittwoch ihre neueste Design-Errungenschaft auf Instagram und die hat es in sich: Die Sandalen sind nicht etwa aus irgendeinem Leder gemacht, sondern aus Hermès-Taschen. Genauer gesagt aus Birkin-Bags.

Kylie Jenner postete diesen Schnappschuss in ihrer Instagram-Story.

Kylie Jenner postete diesen Schnappschuss in ihrer Instagram-Story.

Instagram/kyliejenner

Die Kosten für eine Birkin-Bag von Hermès belaufen sich schnell auf einen mindestens fünfstelligen Betrag. Zudem existieren für die Luxus-Taschen lange Wartelisten.

Das in Brooklyn ansässige Label MSCHF hat über 122’000 Dollar für neue Birkin-Bags ausgegeben, um sie zu dekonstruieren und daraus Sandalen im Birkenstock-Stil zu schneidern: Die sogenannten Birkinstocks.

Exklusiver geht kaum

Dabei hat es auch der Preis der Schuhe in sich: Die Finken kosten je nach Leder, zum Beispiel Strauss oder Krokodil, zwischen umgerechnet ca. 30’500 und 68’200 Franken.

Wie MSCHF an all die Birkin-Bags kommt, bleibt bis zum jetzigen Zeitpunkt genauso unbeantwortet, wie was wohl Hermès und Birkenstock von der Aktion halten. Denn keiner der Brands hat den Entwurf der Schuhe abgesegnet. Laut der «New York Times» soll es lediglich zehn Paar dieser Schuhe geben.

Bekannt für Unfug

Der Name des US-amerikanischen Künstlerkollektivs MSCHF steht für Mischief, was auf Deutsch übersetzt «Unfug» bedeutet. Und genau das treibt das junge Unternehmen auch in der Kunst- und Modewelt. «Nur schon der Akt, eine Birkin zu zerschneiden, macht so vielen Leuten Angst», sagt Lukas Bentel, der Creative Director von MSCHF zu «CNN Style». «Eine Birkin ist fast ein Kunstobjekt. Sie ist so heilig, du kannst sie nicht zerstören.»

Doch genau das hat MSCHF getan. Und das Kollektiv könnte aus dieser Aktion sogar Profit schlagen. So kauften sie im Mai 2020 für 30’000 Dollar ein Gemälde des Künstlers Damien Hirst. Dieses verschnitten sie, verkauften die Einzelteile und was vom löchrigen Gemälde übrig war und erzielten dabei ein fettes Plus.

Hier zerschneiden zwei Mitglieder von MSCHF ein 30’000 Dollar Gemälde.

Hier zerschneiden zwei Mitglieder von MSCHF ein 30’000 Dollar Gemälde.

Courtesy of MSCHF

Was hältst du von den Birkinstocks? Clevere Kunstaktion oder voll daneben? Sag es uns in den Kommentaren.

Deine Meinung

18 Kommentare
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Ilaii

20.02.2021, 21:50

Liebe solche Aktionen wo junge Künstlern fordert und es ist sowieso das top von Qualität

Quasimodo51

20.02.2021, 09:54

die haben einfach keinen Sinn mehr für die Realität, und kaufen sich solche teuren Latschen eine Frechheit gegenüber allen Andern welche nicht einmal Geld fürs Essen haben

IvanaM

19.02.2021, 14:30

Modisch ein Kapitalverbrechen und eine Beleidigung für die Birkin-bag.