LA-Cop war brutaler Gangster
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LA-Cop war brutaler Gangster

Fast vier Jahre lang verübte US-Cop Ruben Palomares mit einer Bande krimineller Polizisten bewaffnete Überfälle, die wie Polizeiaktionen aussahen. Ihm droht nun lebenslängliche Haft.

Palomares (34) gestand, mit Kollegen aus dem Los Angeles Police Department zwischen 1998 und 2001 Dutzende von Raubüberfällen verübt zu haben. Dabei erbeutete die Bande Hunderttausende von Dollars, über 700 Pfund Marihuana, 50 Kilogramm Kokain sowie Waffen, Autos und Juwelen – meist von Kriminellen. Die Bande, der auch Familienangehörige von Palomares angehörten, war bestens organisiert: Einige Beamte standen Schmiere, während andere die Raubüberfälle ausführten.

Zimperlich gingen die LAPD-Cops dabei nicht vor: Mindestens zwei Männer wurden mit Schockpistolen niedergestreckt. Ein anderer wurde mit Polizeiknüppeln verprügelt und mit einer in seinen Mund gesteckten Pistole eingeschüchtert. In einem Mordfall wird noch ermittelt.

Die Gang flog auf, als Palomares von einem Undercover-Cop 10 Kilo Kokain kaufen wollte. Palomares, früher erfolgreicher Boxer, gab an, er habe das Geld für seine fünf Kinder gebraucht. Ihm droht nun lebenslängliche Haft.

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