Aktualisiert

Die Helden von WausauLabrador überlebt dank Mund-zu-Hund-Beatmung

Für die Feuerwehrleute in einer Kleinstadt im US-Staat Wisconsin ist ein Tierleben offenbar nicht weniger wert als ein Menschenleben.

von
kmo

Die Menschen von Wausau im US-Bundesstaat Wisconsin sind wahrlich Tierfreunde. Das haben Feuerwehrleute am Dienstag wieder einmal heldenhaft bewiesen.

Kurz nach vier Uhr gestern Nachmittag ging bei der Feuerwehr des Städtchens eine Meldung ein, dass es in einem Haus an der South Six Avenue brenne. Die Männer rückten sofort aus und sahen, dass Rauch aus einem Fenster im zweiten Stock entwich. Beherzt verschafften sie sich Zugang zum Gebäude und trugen den einzigen anwesenden Bewohner – den hellbraunen Labrador Coda – aus dem Haus.

Die Feuerwehrleute fackelten nicht lange

Das Tier litt offenbar an einer schweren Rauchvergiftung, es war dem Tod nahe. Auch jetzt fackelten die Retter nicht lange: Mit einer Mund-zu-Nase-Beatmung konnten sie die siebenjährige Hündin reanimieren. Anschliessend verpassten sie ihr noch eine Sauerstoffmaske und liessen sie ins Tierspital transportieren.

Coda gehe es gut, sagte der Besitzer am Abend der Presse. Sie müsse die Nacht im Tierspital zu Beobachtung bleiben und könne am nächsten Tag wieder nach Hause. Die Familie musste die Nacht übrigens im Hotel verbringen. Denn die Ursache des Feuers war bis gestern Abend Ortszeit noch nicht geklärt.

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