US-Wahlen: Lachen mit McCain
Aktualisiert

US-WahlenLachen mit McCain

Bei den Einschaltquoten scheint das republikanische Team aus John McCain und dessen Vize-Kandidaten Sarah Palin unschlagbar zu sein.

Der Gastauftritt des Präsidentschaftskandidaten in der TV-Kultshow «Saturday Night Live» hat nach einer Schätzung des Senders NBC vom Sonntag mit rund zwölf Millionen Zuschauern die zweithöchste Quote seit einer Feiertagssendung 1997 erreicht. Besser war nur Palin: Ihr Auftritt vor zwei Wochen wurde Nielsen Media zufolge von 15 Millionen Menschen verfolgt.

McCain hatte sich am Samstagabend kurz vor der Wahl von seiner leutseligen und lustigen Seite präsentiert. Er machte Witze über die finanziellen Engpässe seiner Wahlkampagne und sein Image als Querdenker. Auch McCains Rivale Barack Obama sagte am Sonntag, McCain sei in der Sendung witzig gewesen. Er habe die Sendung zwar nicht live gesehen, das aber später bei YouTube nachgeholt, sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt im US-Staat Ohio.

Palins Auftritt bei «Saturday Night Live» hatte bereits im Vorfeld viel Aufmerksamkeit erhalten, da ihr Double in der Sendung, die Komödiantin Tina Fey, mit teils heftigen Witzen über die Gouverneurin von Alaska zu einem der Stars des Wahlkampfs wurde. (dapd)

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