Aktualisiert 28.04.2020 11:59

Weinblog

Ladies and Gentlemen, so muss Merlot sein

Premiere in der Staatskellerei Zürich: Der erste Merlot «made in Rheinau» ist endlich verfügbar. Wir freuen uns über das neue Meisterwerk!

von
Mövenpick Wein
Fabio Montalbano (l.) zusammen mit Christoph Schwegler (r.)

Fabio Montalbano (l.) zusammen mit Christoph Schwegler (r.)

Zwölf Monate reifte er in Barriques aus französischer Eiche und entwickelte intensive Noten von Pflaume, dunklen Beeren und Kirsche. Die Rede ist vom ersten reinsortigen Merlot der Staatskellerei Zürich.

#M wie Merlot

Seit rund zwanzig Jahren wird auch in der Deutschschweiz Merlot produziert – jetzt kommt erstmals ein reinsortiger Merlot von der Staatskellerei Zürich! Bisher setzten Geschäftsführer Christoph Schwegler und Kellermeister Fabio Montalbano Merlot nur als Beigabe für ihren beliebten roten ÉO ein. Doch weil die Qualität der Merlot-Trauben ihres Produzenten Jahr für Jahr herausragend war, beschlossen sie, einen reinsortigen Merlot «made in Rheinau» zu keltern.

Christoph Schwegler bezeichnet den Neuen im Sortiment mit einem Augenzwinkern als «unseren besten Merlot der Welt». Er ebenso wie Kellermeister Montalbano sind sich sicher, dass die Merlot-Premiere aus Rheinau mit seinen vielschichtigen und finessenreichen Aromen auch anspruchsvollen Geniesserinnen und Weinfreunden gefallen wird.

Nur beste Eiche für den besten Merlot

12 Monate wurde der 2017er-Merlot in neuen Barriques aus französischer Troncais-Eiche ausgebaut. «Barriquefässer aus der Troncais-Eiche sind besonders feinporig und bringen weiche, süssliche Tannine in den Wein ein», erklärt Kellermeister Montalbano. Neben zahlreichen namhaften Châteaux im Bordeaux schätzen und nutzen viele der weltweit berühmtesten Weinerzeuger wie Pingus, Clos Mogador, Beau Frères oder die Domaine de la Romanée-Conti (DRC) den dezenten Akzent dieser Barriquefässer.

Degustationsnotiz

In der Nase spielen fein ausbalancierte Noten von Johannisbeeren und Holunder. Im Gaumen vielschichtig und finessenreich nach Backpflaume, Kirsche und Cassis schmeckend. Zudem bereiten die weichen Tannine und eine feine Säure, eingebunden in einen vollmundigen Körper, einen intensiven, langen Abgang, begleitet von Marmeladenoten und Röstaromen.

Überzeugt euch selbst vom prominenten Neuzugang – wir versichern euch, dass die Staatskellerei Zürich erneut ein fantastisches Ergebnis hervorgebracht hat!

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