Lady Di: Attentat mit Lichtblitz-Kanone?
Aktualisiert

Lady Di: Attentat mit Lichtblitz-Kanone?

Die Verschwörungstheorien um Lady Dianas Tod sind um eine Behauptung reicher: Ein ehemaliges Mitglied des britischen Geheimdienstes behauptet, die Prinzessin sei nach einem perfiden Attentats-Plan ermordet worden.

Das deutsche Boulevardblatt «Bild am Sonntag» spürte nach eigenen Angaben einen der neuen Zeugen auf, welcher vom britischen Ermittler Lord Stevens, der oberste Untersuchungsbeamte im Todesfall der Prinzessin, angeblich gefunden worden seien. Bei der Person handle es sich um Richard Tomlinson, einen ehemaligen Agenten des britischen Geheimdienstes MI6, wie die Zeitung am 4. Juni 2006 berichtet.

Tomlinson sei davon überzeugt, dass Diana im Jahr 1997 ermordet wurde. Dies sei nach einem MI6-Attentats-Plan geschehen, «nach dem 1992 der damalige jugoslawische Staatschef Slobodan Milosevic in Belgrad umgebracht werden sollte». Anscheinend handelt es sich bei diesem Plan um die gezielte Blendung des Fahrers eines Autos. Tomlinson: «Die Unterlagen bestätigen auch, dass Dianas Todesfahrer Henri Paul im Pariser Tunnel mit einer starken Stroboskop-Lichtblitz-Kanone geblendet wurde».

Tomlinsons Angaben, so «Bild am Sonntag», seien von den englischen Ermittlern und von französischen Agenten für glaubhaft befunden worden. Allerdings bekräftigt der oberste Ermittler Lord Stevens gegenüber der Presse nach wie vor, dass es zu wenig Hinweise auf ein geplantes Attentat gäbe: «Für einen Mord gibt es keinerlei Beweise».

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