Kinostarts Dezember 2021 - Lady Gaga kämpfte wegen «House of Gucci» mit ihrer Psyche
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Kinostarts Dezember 2021Lady Gaga kämpfte wegen «House of Gucci» mit ihrer Psyche

Ridley Scott bringt die Geschichte der Gucci-Familie auf die Leinwand, fünf Frauen verbünden sich gegen eine Gang aus Schurken – diese Filme erwarten dich jetzt im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «House of Gucci».

Universal

Darum gehts

  • Hier erfährst du, welche Film-Highlights diese Woche ins Kino kommen.

  • Ridley Scott verfilmt die Geschichte der Familien-Modedynastie Gucci.

  • Fünf Frauen zünden ein Action-Feuerwerk.

  • Ein 90-Jähriger will mit dem Bus zurück an den Ort reisen, wo er seine Frau kennengelernt hat.

  • Ein Biopic widmet sich der Geschichte der Mumins-Erfinderin.

«House of Gucci»

Ridley Scotts Thriller-Drama stützt sich auf die realen Geschehnisse um das Gucci-Imperium: Der Fokus liegt auf Patrizia Reggiani (Lady Gaga), die den Modehaus-Erben Maurizio Gucci (Adam Driver) heiratet.

«Ich halte mich nicht für eine besonders ethische Person. Aber ich bin fair. Ich bin für eine unkonventionelle Strafe», sagt sie im Trailer. Der Satz ist der Vorbote einer Geschichte, die tragisch endet: Die Lügen und Machtspiele in der italienischen Modedynastie führen schlussendlich zu einem Mord.

Gaga kämpfte mit psychischen Problemen

Für Gaga ist es die zweite grosse Filmrolle nach «A Star Is Born». Das Engagement wirkte sich auf ihre Gesundheit aus.

«Ich hatte gegen Ende der Dreharbeiten psychische Schwierigkeiten», sagt sie gegenüber der britischen «Vogue». Bei einem Spaziergang habe sie Panik bekommen, die reale Welt habe sich wie ein Filmset angefühlt, erzählt die 35-Jährige.

Die Rolle verfolgte Gaga

Gaga verschrieb sich dem Engagement komplett und blieb auch abseits der Kamera in der Rolle. «Ich war entweder in meinem Hotelzimmer, wo ich als Reggiani lebte und sprach, oder ich war am Set, wo ich als sie lebte und sprach.»

Beim Drehstart sei ihr klar geworden, dass sie zu Reggiani werden musste: «Und ich wusste, dass es eine noch grössere Herausforderung wird, mich wieder davon zu lösen.» Den italienischen Akzent habe sie direkt nach Drehschluss abgelegt, andere Teile seien noch da.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine psychische Erkrankung?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

«Gunpowder Milkshake»

Mit «Gunpowder Milkshake» stellt sich Regisseur Navot Papushado gegen übliche Actionfilm-Muster: Statt männlichen Helden-Hauptrollen zünden hier fünf Frauen ein Action-Feuerwerk.

Scarlet (Lena Headey) ist Profikillerin – das war sie zumindest, bis ihre Feinde sie und ihre Tochter Sam (Karen Gillan) bedrohten, und sie in den Untergrund verschwinden musste. Der Konflikt zwang Scarlet dazu, Sam zurückzulassen.

Killerinnen verbünden sich

Fünfzehn Jahre später arbeitet Sam selbst als Auftragsmörderin. Nach einer misslungenen Mission wird das unschuldige Mädchen Emily (Chloe Coleman) in den Auftrag verwickelt und Sam muss mit ihr abtauchen, um sie zu beschützen.

Im Untergrund sind Mutter und Tochter wieder vereint: Scarlet trommelt ihre Killerinnen-Kolleginnen (Angela Bassett, Carla Gugino und Michelle Yeoh) zusammen, gemeinsam verbünden sie sich gegen die männlichen Schurken. Schon vor dem Filmstart wurde eine Fortsetzung bestätigt.

Der Trailer zu «Gunpowder Milkshake».

Ascot Elite

«The Last Bus»

Der 90-jährige Tom (Timothy Spall) will mit seiner Ehefrau Mary an den Ort zurückkehren, an dem sie sich kennengelernt haben. Vom Norden Schottlands gehts dazu ausschliesslich mit dem Bus bis in den Süden Englands.

Mary ist allerdings verstorben – Tom trägt ihre Asche in einer Urne auf seinem Schoss. Mit seiner ungewöhnlichen Reise wird Tom durch die Medien bald unfreiwillig bekannt.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Der Trailer zu «The Last Bus».

Filmcoopi

«Tove»

Das Biopic rollt das Leben der Mumins-Erfinderin auf: Tove Jansson (Alma Pöysti) führt eine Beziehung mit einem Politiker, gleichzeitig hat sie sich frisch und heftig in eine Theaterregisseurin verliebt.

Nebenbei beginnt Tove, Trollfiguren mit knolligen Nasen zu zeichnen – die Mumins, die bald schon zum grössten Erfolg und zu den berühmtesten Figuren der Autorin und Zeichnerin werden.

Der Trailer zu «Tove».

DCM

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