30.03.2020 02:44

Wegen Corona geschlossen

Lady Gagas Vater bettelt um Geld für sein Lokal

Der Vater des millionenschweren Superstars hat versucht, via Crowdfunding die Lohnkosten seines Personals zu decken. Und erzürnte damit das Internet.

von
zen
1 / 10
Auf der Crowdfunding-Platform Gofundme.com hat Lady Gagas (34) Vater (rechts im Bild) versucht, umgerechnet knapp 48'000 Franken zu sammeln. Damit wollte Joe Germanotta die Lohnkosten für das Personal eines seiner zwei Restaurants decken, das wegen der Corona-Pandemie vorübergehend schliessen musste.

Auf der Crowdfunding-Platform Gofundme.com hat Lady Gagas (34) Vater (rechts im Bild) versucht, umgerechnet knapp 48'000 Franken zu sammeln. Damit wollte Joe Germanotta die Lohnkosten für das Personal eines seiner zwei Restaurants decken, das wegen der Corona-Pandemie vorübergehend schliessen musste.

Instagram/artbirdnyc
Auf Twitter wies Germanotta zudem auf den Aufruf hin und schrieb: «Ich gebe mein Bestes, aber wir mussten Joanne für einen Monat schliessen. Unser Personal braucht finanzielle Hilfe. Wir wissen jede Unterstützung für unsere Mitarbeiter zu schätzen.»

Auf Twitter wies Germanotta zudem auf den Aufruf hin und schrieb: «Ich gebe mein Bestes, aber wir mussten Joanne für einen Monat schliessen. Unser Personal braucht finanzielle Hilfe. Wir wissen jede Unterstützung für unsere Mitarbeiter zu schätzen.»

Twitter
Das kommt bei den Leuten gar nicht gut an, schliesslich wird das Vermögen seiner Popstar-Tochter auf über 260 Millionen Franken geschätzt. Für seinen Spendenaufruf bekommt er auf Twitter nun ordentlich Kritik und Spott ab. Hier sind die besten Tweets.

Das kommt bei den Leuten gar nicht gut an, schliesslich wird das Vermögen seiner Popstar-Tochter auf über 260 Millionen Franken geschätzt. Für seinen Spendenaufruf bekommt er auf Twitter nun ordentlich Kritik und Spott ab. Hier sind die besten Tweets.

Instagram/ladygaga

Die Corona-Pandemie hat schwere Auswirkungen auf die Gastronomie. Das bekommt auch Lady Gagas (34) Vater zu spüren. Joe Germanotta musste im Rahmen des Shutdowns sein New Yorker Restaurant Joanne's Trattoria vorübergehend schliessen – und startete deswegen einen bizarren Spendenaufruf.

Auf der Crowdfunding-Plattform Gofundme.com hat er versucht, umgerechnet rund 48'000 Franken zu sammeln, um für zwei Wochen die Lohnkosten seiner Mitarbeiter zu decken. Auf seinem persönlichen Twitter-Account teilte er den Aufruf und schrieb: «Ich gebe mein Bestes, aber ich muss Joanne für einen Monat schliessen.»

Es hagelt Spott auf Twitter

«Unser grossartiges Personal besteht hauptsächlich aus Arbeitern auf Stundenbasis, die von unserem Lohn abhängig sind und überwiegend von Gehalt zu Gehalt leben», heisst es auf der Gofundme-Seite des Lokals.

Und weiter: «100 Prozent der Spenden gehen ans Personal, um notwendige Dinge wie Lebensmittel, Kinderbetreuung und medizinische Kosten sicherzustellen.»

Sein Spendenaufruf kam jedoch gar nicht gut an. Gagas Vater erhielt dafür auf Twitter viel Spott und Kritik, denn: Seine Tochter gehört zu den bestverdienenden Musikschaffenden, ihr Vermögen wird auf umgerechnet über 260 Millionen Franken geschätzt. Ausserdem soll sie gar Teilinhaberin des Restaurants sein.

Der Vater hat selbst Millionen

Zudem hat Joe Germanotta selbst ein stolzes Vermögen; er soll zwischen eins bis fünf Millionen Franken schwer sein. Dass er diesen Aufruf somit an Leute richtet, die vermutlich ebenfalls unter den Folgen der Pandemie leiden, jedoch weder eine schwerreiche Tochter noch ein Millionen-Geldpolster haben, sorgt für Unverständnis.

Auch bringen einige Twitter-User ins Spiel, dass Germanotta angeblich mehrere tausend Dollar für die Wiederwahl-Kampagne von Präsident Donald Trump (73) gespendet haben soll. In einem Tweet heisst es etwa: «Wenn du aufhören würdest, an Donald Trump zu spenden, könntest du vielleicht deine Mitarbeiter in dieser Zeit unterstützen.»Weitere Twitter-Reaktionen gibts oben in der Bildstrecke.

Spendenaufruf wurde zurückgezogen

Mittlerweile hat Germanotta sowohl seinen Tweet als auch seine Gofundme-Seite gelöscht – es waren nur rund 500 Franken reingekommen. Gegenüber dem TV-Sender Fox Business behauptete er zudem, dass er nicht für den Tweet verantwortlich sei: «Ich schreibe meine Tweets fürs Restaurant nicht selbst.»

Weiter gab er an, dass der Spendenaufruf jetzt deaktiviert sei und das wenige gespendete Geld wenn möglich an die Spender zurücküberwiesen wird. Falls dies nicht möglich sei, würde er das Geld verdoppeln und seinem Personal auszahlen.

Er kenne seine Mitarbeiter zudem bereits seit acht Jahren, erzählt Germanotta: «Sie sind mittlerweile fast schon wie Kinder für mich. Ich habe vor, ihnen eine Art Gehalt auszuzahlen, um sie über Wasser zu halten.»

Wenn du den People-Push abonnierst, verpasst du nichts mehr aus der Welt der Reichen, Schönen und Menschen, bei denen nicht ganz klar ist, warum sie eigentlich berühmt sind.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe auf dem Startbildschirm rechts oben auf die drei Streifen, dann auf das Zahnrad. Unten bei «Themen» schiebst du den Riegel bei «People» nach rechts – schon läufts.

Auf Instagram ist das 20-Minuten-People-Team übrigens auch unterwegs.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.