Aktualisiert 27.07.2015 11:41

Poison IslandLärm, Pogo und Schweiss – Punkrock in Indonesien

Die Basler Olivier Joliat und Matthias Willi sind in Indonesiens Punkszene eingetaucht und haben daraus ein eindrückliches Buch gemacht.

von
lha
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Aufbruch nach Poison Island. Der Basler Journalist Olivier Joliat bereiste mit dem Basler Fotografen Matthias Willi Indonesien, wo die beiden in die Punk-Szene eintauchten.

Aufbruch nach Poison Island. Der Basler Journalist Olivier Joliat bereiste mit dem Basler Fotografen Matthias Willi Indonesien, wo die beiden in die Punk-Szene eintauchten.

Matthias Willi
Bandung gilt als das Seattle Asiens, zumindest in Bezug auf die Subkultur des Punkrocks.

Bandung gilt als das Seattle Asiens, zumindest in Bezug auf die Subkultur des Punkrocks.

Matthias Willi
Joliat und Willi begleiteten hier eine Band auf dem Weg zu einem Auftritt. Im Inselstaat Indonesien ist es nicht ungewöhnlich mit dem Schiff zu reisen.

Joliat und Willi begleiteten hier eine Band auf dem Weg zu einem Auftritt. Im Inselstaat Indonesien ist es nicht ungewöhnlich mit dem Schiff zu reisen.

Matthias Willi

Indonesien ist der Staat mit der grössten muslimischen Bevölkerung der Welt und gilt in kultureller Hinsicht generell als konservatives Land. Auf dem grössten Inselstaat der Welt blüht aber auch eine lebendige Punk-Subkultur, in die der Basler Journalist Olivier Joliat mit dem Fotografen Matthias Willi vergangenen Winter eingetaucht ist.

«Uns wurde gesagt, Bandung sei das Seattle von Asien», erzählt Joliat. Dank Kontakten des indonesisch-stämmigen Basler Künstlers Eddie Hara und einem Insider, den Joliat kennenlernte, fanden die beiden rasch Zugang zur Szene. Ihre Reise haben sie nun zu einem Buch verdichtet, das auch an die Fanzines aus der früheren Punkbewegung erinnert. Das Werk feiert am Mittwoch an der Ping Pong an der Mörsbergerstrasse 54 seine Vernissage. Mit lautstarker Unterstützung der Basler Surf-Punk-Urgesteine The Lombego Surfers, bei denen Joliat die Drumsticks schwingt.

Die Reise haben die beiden übrigens aus dem Erlös ihres letzten Buches «The Moment After the Show» finanziert. «Jetzt müssen wir unser Konto wieder für die nächste Schandtat füllen», sagt Joliat und lacht. Das Buch ist an der Vernissage und ab Ende dieser Woche auch online erhältlich.

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