Stans: Lärmschutz: Gehör für die Gemeinden

Aktualisiert

StansLärmschutz: Gehör für die Gemeinden

Der Nidwaldner Regierungsrat ist grundsätzlich bereit, sich zu Gunsten der Gemeinden an den Lärmschutzmassnahmen entlang der A2 zu beteiligen. Er stellt dazu aber auch Bedingungen.

Grundsätzlich werden die Lärmschutzmassnahmen entlang von Autobahnen vom Bund bezahlt, weil dieser für den Bau, Ausbau und Unterhalt dieser Strassen zuständig ist. Verlangen die Gemeinden aber Massnahmen, die über den vom Bund definierten Standard hinausgehen, müssen die Gemeinden die Mehrkosten tragen.

Diese Mehrkosten könnten die Gemeinden finanziell überfordern, begründet die Kantonsregierung in einer Mitteilung vom Montag ihre Bereitschaft, den Kommunen zu helfen. Die Übernahme der gesamten Kosten wird aber ausgeschlossen. Zudem müssen die Gemeinden aufzeigen, dass die zusätzlichen Lärmschutzmassnahmen zu handfesten wirtschaftlichen Vorteilen führen, verlangt der Regierungsrat.

(sda)

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