HOCHWASSER: Lago-Maggiore-Pegel bedrohlich hoch
Aktualisiert

HOCHWASSERLago-Maggiore-Pegel bedrohlich hoch

Der Dauerregen und die Schneeschmelze haben den Pegel des Langensees in der Nacht auf heute weiter ansteigen lassen.

In Locarno war der Wasserstand am Freitagmorgen noch 25 Zentimeter unter der Hochwassergrenze von 195 Metern über Meer, wie die Abteilung Hydrologie des Bundesamts für Umwelt auf Anfrage bekannt gab. Die Hochwassergrenze könnte im Laufe des Tages erreicht werden, sagte Adrian Eberhard. Mit einer massiven Überschreitung und grossen Schäden sei aber nicht zu rechnen. Denn die Wassermengen in den Zuflüssen seien im Moment am Sinken. Je nach Wetterentwicklung könnte sich die Lage aber wieder ändern. Im Wallis hat sich die Hochwassergefahr in der Nacht zum Freitag entspannt. MeteoSchweiz rechnete im Tagesverlauf auf der Alpensüdseite mit weiteren Schauern und Gewittern, aber nicht mehr mit Dauerregen. Die grösste Regenmenge innerhalb von 48 Stunden fiel in Robiei im hinteren Maggiatal mit 112,4 Litern pro Quadratmeter, wie es auf Anfrage hiess. Ähnlich viel Niederschlag dürfte das Simplongebiet erhalten haben, wo MeteoSchweiz aber keine Messstation hat. In Ulrichen im Obergoms waren es 59 Liter innerhalb von zwei Tagen. (dapd)

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