EM-Auto-Orakel - Lamborghini aus Italien gegen den spanischen GTA – wer gewinnt?
In unserer Auto-EM trifft der GTA Spano aus Spanien auf seine italienischen Konkurrenten.

In unserer Auto-EM trifft der GTA Spano aus Spanien auf seine italienischen Konkurrenten.

GTA
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EM-Auto-OrakelLamborghini aus Italien gegen den spanischen GTA – wer gewinnt?

Nebst dem Fussball- suchen wir auch den Auto-Europameister. Im ersten Halbfinale treffen Italien und Spanien aufeinander. Beides Länder mit sportlichen Autos, aber wer setzt sich am Ende durch?

von
Michael Lusk / A&W Verlag

Italien

Mindestens so gross wie für den Fussball ist die Liebe der Italiener und Italienerinnen für ihre Autos. Kein Wunder: Im Motor Valley, der Gegend rund um Modena, haben einige der exklusivsten Sportwagenhersteller ihren Sitz. Ferrari tritt mit ihren roten Rennern seit der Gründung der Formel 1 in der Königsklasse des Motorsports an. Ebenso klangvoll sind nicht nur in den Ohren richtiger Tifosi die anderen Hersteller, welche die Squadra Azzurra in diesem Halbfinale aufstellen. Angriff statt Catenaccio heisst deshalb die Taktik der Italiener.

Lamborghini Urus – Ein Bär von einem Goalie

Lamborghini

Im modernen Fussball sind grosse Torhüter gefragt. Das kann der Lamborghini Urus definitiv bieten. Stolze 5,11 Meter ist das Power-SUV lang, über 2,01 Meter breit und 1,63 Meter hoch. Dennoch kann der Kampfstier bei Bedarf schnell nach vorne stürmen und Bälle abfangen. Schliesslich schafft er mit seinen 650 PS den Sprint von 0 auf 100 in 3,6 Sekunden, erst bei 305 km/h geht ihm die Puste aus. Dafür reicht zwar die Länge eines Fussballfeldes nicht, dennoch wirds für die Spanier nicht so leicht, dem Kampfstier einen Ball in die Maschen zu hauen.

Ferrari 812 GTS – Der Allrounder in der Defensive

Ferrari

Die Rolle des Verteidigers hat sich in den letzten Jahrzehnten fundamental geändert. Galt ein Libero wie Franco Baresi früher als Inbegriff des perfekten Catenaccio-Verteidigers, müssen diese heute Allrounder sein. Eine Rolle, die auch der Ferrari 812 Superfast perfekt ausfüllt. Das stärkste Cabrio der Welt kann offen fahren, hat einen Zwölfzylinder und 800 PS unter der Haube, ist ein eleganter Gran Turismo, mit dem man zu zweit stillvoll reisen kann und bei Bedarf ein Racer, der mit 2,9 Sekunden von 0 auf 100 fast jedes Laufduell für sich entscheidet.

Pagani Huayra – ein Technikgott im Mittelfeld

Pagani

Im Mittelfeld stellen die Italiener einen Filigrantechniker und Künstler auf, der mit seiner Schönheit und Technikverliebtheit zu den teuersten Playern auf dem Markt gehört: Der Pagani Huayra. Die Edelschmiede aus San Cesario bringt immer wieder neue Variationen des nach dem Gott des Windes benannten Supersportwagen auf den Markt, aber unter 2 Millionen Franken geht im Prinzip nichts. Nebst italienischem Blut schwingt auch ein Hauch von argentinischem und deutschem Fussball in jedem Pagani mit. So stammte Firmengründer Horacio Pagani aus dem Land von Messi und Maradona. Und unter der Haube sorgt ein V12 von AMG für standesgemässen Vortrieb. Im Huyara R, der unlängst vorgestellten aktuellsten Ausbaustufe, sind es beispielsweise 850 PS.

Maserati MC 20 – Der Nachwuchsstar im Sturm

Maserati

Erfahrung oder jugendliche Leichtigkeit? In der Offensive setzt Italien auf letztere und vertraut in diesem Auto-Halbfinale auf den brandneuen Maserati MC 20. Statt einem schweren Motor an der Vorderachse rollt der MC-20 mit seinem V6-Mittelmotor das Feld immer wieder von hinten auf, lässt sich regelmässig ins Mittelfeld zurückfallen und stürmt von dort dank 630 PS in nur 2,9 Sekunden nach vorn, respektive auf Tempo 100. Auch sonst spielt der Dreizack einen modernen Stil, kann sich gut vorstellen, in Zukunft auch elektrisch anzutreten.

Spanien

Werfen wir als nächstes einen Blick auf die spanische Auswahl. Der Europameister von 2008 und 2012 tritt mit einem Mix aus jungen und erfahrenen Spielern an, will den leicht favorisierten Italienern mit einer solid-defensiven Mannschaftsleistung Paroli bieten und den besseren Einzelspielern respektive Einzelautos den Schneid abkaufen.

Seat Alhambra – Erfahrenes Urgestein im Tor

Seat

Seit 2010 ist die aktuelle Alhambra-Generation von Seat auf dem Markt, hat seither schon unzählige Länderspiele bestritten. Eigentlich wollte er seine Schuhe schon 2020 nach der EM an den Nagel hängen. Weil die Euro aber ein Jahr später stattfindet, tritt auch der Alhambra nochmals im offiziellen Modellaufgebot der Spanier an. Mit seinen 4,85 Metern Länge ist er zwar nicht der allergrösste Torhüter, bietet aber trotzdem Platz für eine ganze Familie. Und macht fehlende Schnelligkeit mit seiner Erfahrung mehr als wett.

Hispano Suiza Carmen – Verteidiger mit grossem Namen

Hispano Suiza

Auch in der Abwehr steht ein bekannter Name. Ihre Blütezeit hatte Hispano Suiza zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1904 und 1946 bauten die Spanier rund 12’000 Luxusautos sowie rund 50’000 Flugmotoren. Dann verschwand die Marke in der Versenkung – und tauchte 2019 auf dem Transfermarkt oder genauer gesagt am Autosalon Genf in Form des Modells «Carmen» wieder auf. Mit gewaltigen Dimensionen (7,74 Meter Länge!) und ebenso gewaltigen Leistungswerten (1114 Elektro-PS, in 2,6 s. von 0-100 km/h). Damit stellen die Spanier den stärksten Spieler dieses Duells.

Cupra Formentor – Junger Wilder im Mittelfeld

Cupra

Erst 2018 hat sich Cupra von Seat als eigenständige Marke gelöst. Mit dem Formentor hat es jetzt das erste völlig eigenständige Modell in die spanische Nationalmannschaft geschafft. Mit seinen Allroundfähigkeiten passt das SUV perfekt ins Mittelfeld, wo verschiedenste Stärken gefragt sind. So kann der bis zu 310 PS starke Formentor schnell über die Flanken kommen, als Diesel oder Hybrid aber auch gezielt Tempo aus dem Spiel nehmen. Denn nicht immer sind Matches nach 90 Minuten vorbei und wer am schnellsten loslegt ist am Ende auch vorne.

GTA Spano – Pfeilschneller Stürmer aus Valencia

GTA

Nicht nur Barcelona oder Madrid, sondern auch Valencia bringt aussergewöhnliche Spieler in die «La Furia Roja». Oder Supersportwagen in den Film «Need for Speed». Denn entweder von dort oder vom Autosalon Genf dürften die meisten die Marke GTA kennen. 99 Stück ihres bis zu 925 PS starken und 370 km/h schnellen Überfliegers GTA Spano wollte das Unternehmen bauen, am Ende wurden es deutlich weniger. In unserem EM-Halbfinale kann der spanische Exot nochmals beweisen, ob er sich gegen die italienischen Gegner durchsetzen kann.

Prognose:

Es wird knapper, als es auf dem Papier den Anschein macht – am Ende setzen sich aber die besseren italienischen Einzelspieler durch und ziehen ins Finale ein.

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