Fechten: Lamon und Géroudet in den besten 64

Aktualisiert

FechtenLamon und Géroudet in den besten 64

Die Westschweizerinnen Sophie Lamon und Tiffany Géroudet erreichten an den Fecht-Weltmeisterschaften in St. Petersburg die letzten 64 im Degen-Einzel der Frauen von heute Montag. Diana Romagnoli und Simone Näf schieden aus.

Die Wahl-Pariserin Lamon schaffte als einzige Schweizerin auf Grund einer starken Vorrunden-Bilanz (5:1 Siege und total plus 9 Treffer) direkt den Sprung ins 64er-Tableau.

Géroudet (Weltnummer 26) setzte sich nach der mässigsten Vorrunden-Bilanz (3:3) sämtlicher Schweizerinnen gegen Barbara Pokorny (Ö) mit 15:7 sicher durch. Die Walliserin trifft nun aber auf die deutsche Weltranglisten-Zehnte Claudia Bokel, die 2001 in Nîmes (Fr) Einzel-Weltmeisterin war. Die EM-Sechste Lamon bekommt es mit Loredana Iordachioiu (Rum) zu tun, die in der Weltrangliste um zehn Plätze schlechter als die Schweizerin klassiert ist (44).

Romagnoli verpasste die Direktqualifikation für das 64er-Tableau knapp (5:1 und &7) und musste deshalb in die Direktausscheidung. In dieser blieb die Zürcherin gegen Lam A-Shin (SKor/7:15) chancenlos. Ebenfalls auf der Strecke blieb die Bernerin Simone Näf, die gegen die frühere Weltranglisten-Dritte Evelyn Halls (Au) nach einer 13:10-Führung noch 14:15 unterlag.

(si)

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