Nidwalden: Landschreiber Josef Baumgartner gestorben
Aktualisiert

NidwaldenLandschreiber Josef Baumgartner gestorben

Der Nidwaldner Landschreiber Josef Baumgartner ist am Dienstag völlig unerwartet bei einer Radtour gestorben. Baumgartner war seit 1981 Landschreiber. Am 17. September wäre er 63 Jahre alt geworden. Erst im Juli hatte er seine Demission auf Ende September 2010 bekannt gegeben.

Baumgartner habe am Dienstagabend während einer Radtour bei der Kirche Obbürgen Halt gemacht, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei vom Mittwoch. Dort sei er plötzlich zusammengebrochen und verstorben.

Mit Josef Baumgartner verliere die Regierung ihre rechte Hand, heisst es weiter. Auf seine Loyalität habe sie sich in allen Situationen verlassen können. Seine Besonnenheit, seine juristische Kompetenz und seine Kenntnisse der Nidwaldner Politik sowie des Nidwaldner Volkes fehlten nun.

Mit 34 Jahren Landschreiber

Josef Baumgartner wurde am 17. September 1946 geboren. Er besuchte das Kollegium in Stans und studierte in Freiburg Rechtswissenschaft. Von 1978 bis 1981 war er Mitglied des Gemeinderates von Oberdorf sowie Kantonsgerichtsschreiber.

1981 wurde der damals 34-jährige Rechtsanwalt als Landschreiber gewählt. Unter seiner Leitung wurde die Staatskanzlei als zentrale Stabsstelle für Regierung und Landrat ausgebaut.

Am vergangenen 10. Juli hatte Baumgartner bekannt gegeben, dass er auf Ende September 2010 zurücktrete. Er wolle sich ein Jahr vor dem Erreichen des ordentlichen Pensionsalters von der grossen Aufgabenfülle und Verantwortung entlasten.

(sda)

Deine Meinung