Landungen auch bei schlechtem Wetter
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Landungen auch bei schlechtem Wetter

Auf dem Flughafen Zürich-Kloten wird für die Piste 34 ein Instrumentenlandesystem (ILS) in Betrieb genommen.

Das Instrumentenlandesystem (ILS) für den Anflug auf Piste 34 in Zürich-Kloten wird am kommenden Donnerstag in Betrieb genommen.

Damit werden Landungen auch bei schlechteren Witterungsbedingungen möglich, wie die Flugsicherung skyguide am Dienstag in Genf mitteilte.

Ein Kreuzzeiger-Instrument hilft dem Piloten während des ganzen Endanflugs genau auf die Landebahn zuzusteuern und im idealen Winkel zu sinken. Auf Grund der Topographie im Anflugbereich muss die Piste 34 in einem Anflugwinkel von 3,3 Grad angeflogen werden.

Anflüge auf Piste 34 sind möglich, wenn die Mindestsicht auf die Piste 750 Meter beträgt und die Hauptwolkenuntergrenze mindestens 300 Fuss über Grund beträgt, was rund 90 Metern entspricht.

Bisher betrug die Mindestsicht 2.500 Meter und die Hauptwolkenuntergrenze 800 Fuss oder höher und keine Wolken unterhalb 300 Fuss im Endanflug.

Das Prinzip der Routenführung bleibt laut skyguide unverändert. Die Flugzeuge werden so lange wie möglich auf 6.000 Fuss geführt. Spätestens beim Endanflugpunkt, bei 5.000 Fuss, müssen sie auf dem Gleitpfad sein.

Wie bisher kann es laut skyguide je nach Verkehrssituation aus Sicherheitsgründen vorkommen, dass Flugzeuge früher auf den Endanflugpunkt eindrehen und absinken. (dapd)

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