Langer Weg in die Schweiz vergeblich
Aktualisiert

Langer Weg in die Schweiz vergeblich

Zürich war die einzige Stadt, die der 26-jährige Ukrainer in der Schweiz kannte. «Dort wollte er irgendetwas arbeiten und reich werden», sagt Thomas Gerber vom Bundesgrenzschutz Lörrach.

Also machte sich der Mann von der Halbinsel Krim am Schwarzen Meer auf den weiten Weg. Zu Fuss schlug er sich durch dichte Wälder und schlich nachts über die Grenzen nach Polen und Deutschland. Per Autostopp erreichte er schliesslich Strassburg und pumpte dort einen Freund an, um ein Ticket nach Zürich zu kaufen.

Der Ukrainer wurde am Badischen Bahnhof ohne Einreisepapiere geschnappt. Jetzt wird er wieder abgeschoben. «Das ist kein Einzelfall. Manche versuchen es immer wieder», sagt Gerber.

(lvi)

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