National League A: Langnau beendet Negativ-Serie
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National League ALangnau beendet Negativ-Serie

Die SCL Tigers haben gegen ein Spitzenteam der Liga dreifach gepunktet. Der NLA-Achte rang den HCD 4:3 nieder. Mit zwei Toren in den letzten zehn Minuten stellten die Emmentaler den wichtigen Sieg erst spät sicher.

Im Fernkampf um einen Playoff-Platz ist der Erfolg gegen die Bündner aus Langnauer Optik schon fast Gold wert. Vor dem Duell mit dem HCD hatte der SCL vier von fünf Partien verloren und war in einen Abwärtsstrudel geraten. Nun stoppte ausgerechnet Janne Niinimaa die Spirale. Der Finne, welcher während des Spengler Cups leihweise beim HCD engagiert war, schoss das kursweisende 3:2.

Spätestens nach dem 4:2 (55.) des künftigen Davoser Stürmers Joggi stand der Sieg der Einheimischen nicht mehr zur Debatte. Davos ermattete nach einem guten Auftakt von Minute zu Minute; daran änderte Sykoras Resultatkosmetik Sekunden vor dem Ende nichts. Dem Rekordmeister ist der Start inr persönlichen Torflaute nach sechs Runden ein Ende. Aus Sicht der Tigers wäre im Mittelabschnit gar ein noch komfortablerer Zwischenstand möglich gewesen; bis zum 2:2 (36.) resultierte aus zwölf «Powerplay- Minuten» aber nur ein einziger Treffer.

Die temporäre Wende vom 0:1 zur 2:1-Führung (25.) hätte nach dem Startdrittel allerdings kaum jemand für möglich gehalten. Der HCD beherrschte die Gastgeber 20 Minuten lang nach Belieben. Forsters erstes Tor seit seiner Flucht aus Zürich war allerdings ein zu geringer Ertrag. Die Bündner vergaben früh drei hochprozentige Chancen und Bürgler scheiterte überdies mit einem Penalty am Langnauer Keeper Schoder.

Eine Fortsetzung des HCD-Festspiels liessen die Tigers aber nicht zu. Christian Webers Ansprache haben die Spieler offenkundig verstanden. Claudio Moggi schob den "herrenlosen" Puck ein. In der 25. Minute setzte Topskorer Martin Kariya seiner persönlichen Torflaute nach sechs Runden ein Ende. Aus Sicht der Tigers wäre im Mittelabschnit gar ein noch komfortablerer Zwischenstand möglich gewesen; bis zum 2:2 (36.) resultierte aus zwölf «Powerplay-Minuten» aber nur ein einziger Treffer.

Fribourg erfüllte bei Ambri die Pflicht

Die in die Positionskämpfe am Trennstrich verwickelten Romands besiegten die am Ende desolaten Tessiner 5:0. Überragend war Sandy Jeannin. Der Nationalspieler schoss zwei Tore und bereitete zwei vor.

Ein Drittel lang wurden der «HC Jeannin» gefordert. Er führte zwar, aber Ambri wehrte sich zunächst vehement gegen die 29. Niederlage. Nach 20 Minuten erlahmte die Gegenwehr aber bereits. Jeannin (22.), der imponierende Individualist des Abends, und Knöpfli schufen mit ihrer Doublette innerhalb von zwei Minuten die Zäsur. Als Laurent Meunier Sekunden vor der zweiten Pause auf 4:0 erhöhte, nahm der Auftritt Ambris Formen eines weiteren Debakels an.

Ambris Personal hat sich offenbar längst mit dem Fall ins Playout abgefunden. Die Freiburger hingegen spielten energisch und rangen um jeden Abpraller. Und von der schlechten Moral liess sich zum ersten Mal auch der neue Keeper anstecken: Karol Krizan offenbarte im vierten Einsatz für Ambri zu viele Mängel.

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