Aktualisiert 31.03.2011 10:05

BPLaptop mit Kläger-Daten verloren

Neuer Ärger für BP: Ein Mitarbeiter des Mineralölkonzerns hat einen Laptop mit sensiblen Daten Tausender Kläger verloren, die nach der Ölpest im Golf von Mexiko Entschädigungszahlungen gefordert haben.

Im April 2010 war die Bohrplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko nach einer Explosion gesunken.

Im April 2010 war die Bohrplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko nach einer Explosion gesunken.

Der Ölkonzern legte den Sachverhalt am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AP offen, verwies aber darauf, dass es keine Hinweise auf einen Missbrauch der Daten gebe.

Am Montag habe BP Briefe an rund 13.000 Personen versandt, denen mitgeteilt worden sei, dass ihre Daten auf dem Rechner gespeichert seien, sagte Unternehmenssprecher Curtis Thomas.

Bei den Daten soll es sich um die Namen, Sozialversicherungsnummern, Telefonnummern und Adressen der Kläger handeln. Der Laptop sei zwar mit einem Passwort geschützt, die Informationen selbst jedoch nicht verschlüsselt, erklärte Thomas. «Wir sind den von der Ölpest an der Golfküste betroffenen Menschen verpflichtet und bedauern den Vorfall sehr», sagte der Unternehmenssprecher.

Unterdessen wurde bekannt, dass Ermittler des US-Justizministeriums offenbar auch mögliche Vorwürfe wegen Totschlags und Meineids gegen die Verantwortlichen für die Ölpest prüfen. (dapd)

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