Schneegestöber am Semmering: Lara Gut kritisiert FIS-Entscheid
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Schneegestöber am SemmeringLara Gut kritisiert FIS-Entscheid

Lara Gut und Tina Weirather üben nach dem Rennen am Semmering Kritik an der FIS. Diese hatte das Rennen trotz heftigem Schneefall nicht abgebrochen.

von
dmo
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Heftige Schneefälle begleiteten den zweiten Riesenslalom am Semmering. Nach dem Rennen übte Lara Gut Kritik am FIS-Entscheid.

Heftige Schneefälle begleiteten den zweiten Riesenslalom am Semmering. Nach dem Rennen übte Lara Gut Kritik am FIS-Entscheid.

epa/Christian Bruna
Für die Schweizerin ist klar, das man so ein Rennen auch mal abbrechen kann.

Für die Schweizerin ist klar, das man so ein Rennen auch mal abbrechen kann.

/Laurent Salino/agence Zoom
Diese Meinung teilt auch Konkurrentin Tina Weirather.

Diese Meinung teilt auch Konkurrentin Tina Weirather.

epa/Christian Bruna

Der zweite Riesenslalom am Semmering wurde von heftigem Schneefall begleitet, was das Rennen für die Ski-Damen schwierig gestaltete. Die Sicht war schlecht, immer wieder musste die Piste von der weissen Pracht befreit werden. Nach dem Rennen äusserte sich Lara Gut, die zum Schluss Rang sechs belegte, im Schweizer Fernsehen SRF zu den Verhältnissen und der FIS: «Vielleicht sollte die FIS auch einmal darüber nachdenken, ein Rennen abzusagen. Heute war es super gefährlich.»

Bereits vor einer Woche übte Gut Kritik. Damals wurde in Courchevel bei heftigem Wind gefahren. Das Rennen wurde nach 19 Fahrerinnen abgebrochen.

Auch Weirather ist sauer

Auch die Liechtensteinerin Tina Weirather ärgerte sich und meinte: «Ich bin froh, dass ich im Ziel bin – und bin ziemlich sauer. Ich kann die FIS verstehen, dass man ein Rennen durchziehen will. Aber sowas ist gefährlich. Wir riskieren unsere Gesundheit, und das ist nicht lustig.»

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