Aktualisiert 05.09.2006 19:59

Lardelli plant ein Bordell mit Luxusmöbeln aus dem Dolder

Alfredo Lardelli hat neue Projekte: Er will ein Bordell mit Originalmobiliar aus dem Grand Hotel Dolder eröffnen – und seinen Sexclub in Volketswil massiv vergrössern.

Alfredo Lardelli kommt ins Schwärmen, wenn er von seinem neusten Projekt erzählt: «Es wird dort sein wie im Vorhof zum Paradies», sagt der wegen Mordes vorbestrafte Unternehmer über das Bordell, das er unter dem Namen Klein-Dolder in Balsthal SO eröffnen will. Der Grund für den Namen: Das Sex-Etablissement wird mit Möbeln eingerichtet, die früher im Grand Hotel Dolder standen und 2004 vor dem Umbau des Hotels versteigert wurden.

Ob man sich beim Fünfsternehaus über die neue Verwendung seiner Luxusbetten freut, ist unklar: Der Hoteldirektor war nicht zu erreichen. Das Klein-Dolder ist nicht Lardellis einziger neuer Plan: Sein Bordell Queens House bei der Autobahnausfahrt Hegnau-Volketswil will er massiv vergrössern. Dazu werden Anfang 2007 in einer nebenan liegenden Autogarage zusätzliche Zimmer eingerichtet – dem Garagisten wurde bereits gekündigt. «Statt den heute 30 werden dort bis zu 70 Liebesdienerinnen arbeiten», kündigt Lardelli an.

Die Frauen könnten gegen einen gewissen Betrag auf eigene Rechnung arbeiten, Freier müssten fünf Franken Eintritt bezahlen. Volketswils Gemeindepräsident Bruno Walliser ist nicht begeistert: «Wir haben natürlich keine Freude an solchen Auswüchsen.» Da das Projekt baurechtlich korrekt sei, sei aber nichts zu machen.

Marco Lüssi

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