Grüne Gefahr: Laserattacken an der WM
Aktualisiert

Grüne GefahrLaserattacken an der WM

Nachdem die Schweiz im Auswärtsspiel gegen Griechenland schlechte Erfahrungen mit Laserpointern gemacht hat, huschen die grünen Punkte auch an der WM über den Rasen.

von
fox

Laser-Attacke gegen Messi. (Quelle: YouTube)

Lionel Messi, Juan Sebastian Veron, Carlos Tevez Lukas Podolski und Diego Maradona: Sie alle wurden an der WM in Südafrika schon von Laserpointern ins Visier genommen. Bei Messi war der grüne Fleck vor einem Freistoss gegen Nigeria deutlich zu sehen. Die Fifa leitete nach dem Zwischenfall am zweiten WM-Tag die Untersuchung ein: «Wir haben den Vorfall registriert und sofort die Stadion-Security angewiesen der Sache nachzugehen. Gemäss unseren Informationen gab es nur einen solchen Fall», erklärte der Weltfussballverband damals.

In der Zwischenzeit sind weitere dazu gekommen. Im Achtelfinal zwischen Mexiko und Argentinien huschte der grüne Punkt bei der Einwechslung von Veron (für Tevez) über deren Körper. Und auch im Viertelfinal gegen Deutschland kamen die Unverbesserlichen wieder ins Stadion. Maradona und Podolski erkoren sie dieses Mal zu ihren Zielen. Von all diesen Zwischenfällen gibt es Bildbeweise, weitere Attacken sind möglich.

Spuk mit Argentinien vorbei

Womöglich ist der Spuk jetzt vorbei. Denn auffallend bleibt: Immer waren Spiele Argentiniens betroffen. Und die Gauchos verfolgen nach der Klatsche gegen Deutschland die WM bekanntlich am TV.

In der Schweiz erregten die Laser während der WM-Qualifikation im Spiel gegen Griechenland 2008 die Gemüter. Damals wurde Alex Frei vor seinem Elfmeter geblendet. Der Stürmer registrierte den Laser, liess sich jedoch nicht beeinflussen. Auch in anderen Stadien ging der «grüne Terror» schon um. Die Laser-Debatte warf in der Schweiz vor einigen Monaten hohe Wellen.

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