Aktualisiert 06.06.2019 05:37

Digitec und Logitech

Laserpointer trotz Verbot noch im Handel

Starke Laserpointer dürfen seit kurzem in der Schweiz nicht mehr verkauft werden. Bei einem Verstoss drohen empfindliche Bussen.

von
dmo
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Weil mit ihnen in der Vergangenheit Lokführer...

Weil mit ihnen in der Vergangenheit Lokführer...

Keystone
...oder auch Piloten geblendet wurden,..

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Keystone
...sind seit dem 1. Juni starke Laserpointer verboten.

...sind seit dem 1. Juni starke Laserpointer verboten.

AP/Michael Probst

Seit dem 1. Juni dürfen in der Schweiz nur noch Laserpointer der Laserklasse 1 verkauft werden. Stärkere Geräte sind verboten. Dies, weil mit ihnen in der Vergangenheit Lokführer, Busfahrer aber auch Piloten geblendet wurden.

Bei Logitech und Digitec konnte man jedoch auch noch Tage nach Inkrafttreten des Verbots starke Laserpointer erwerben, wie SRF berichtet. Für Händler droht bei einem Verstoss laut Bundesamt für Gesundheit BAG eine Geldstrafe von bis zu 40'000 Franken oder sogar Gefängnis.

Programmierfehler war schuld

Logitiech hat nach dem Hinweis des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso» sofort reagiert und die Laserpointer aus dem Sortiment genommen. Ein Programmierfehler habe dazu geführt, dass man die entsprechenden Geräte noch habe kaufen können, erklärte das Unternehmen gegenüber SRF. Auch Digitec sagte, dass man umgehend reagieren werde. Die Geräte können umgetauscht beziehungsweise zurückgegeben werden.

Wer nach dem 1. Juni einen starken Laserpointer gekauft hat, hat nichts zu befürchten. Käufer bleiben laut BAG während einer Übergangsfrist von zwei Jahren ungestraft. Anders sieht es aus, wen man einen Laserpointer der Klasse 2 im Ausland ersteht. Wird man am Zoll erwischt, muss man mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

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