Caliente-Festival: Latino-Parade zieht erstmals durch Zürich

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Caliente-FestivalLatino-Parade zieht erstmals durch Zürich

Samba, Capoeira und Salsa: Eine Latino-Parade tanzt am Caliente-Festival zum ersten Mal durch den Zürcher Kreis 4. Eine zweite Street Parade soll es aber nicht werden.

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fro
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An der ersten Latino-Parade am Zürcher Caliente-Festival im Juli dürfen die brasilianischen Samba-Tänzerinnen nicht fehlen.

An der ersten Latino-Parade am Zürcher Caliente-Festival im Juli dürfen die brasilianischen Samba-Tänzerinnen nicht fehlen.

Werner Büchel
Auch die peruanische Tanzgruppe América Baila wird ihre traditionellen Tänze vorführen.

Auch die peruanische Tanzgruppe América Baila wird ihre traditionellen Tänze vorführen.

Die Bolivianer sind unter anderem mit der Tanzgruppe Jenercheru vertreten.

Die Bolivianer sind unter anderem mit der Tanzgruppe Jenercheru vertreten.

Nicola Wild

Das Caliente-Festival begeistert seit 20 Jahren hunderttausende Latino-Freunde im Zürcher Kreis 4 mit exotischen Drinks und heissen Rhythmen. Um das Jubiläum richtig zu feiern, haben sich die Veranstalter dieses Jahr etwas Besonderes überlegt: Erstmals wird eine Latino-Parade am 3. Juli durch das Langstrassenquartier ziehen. Dabei präsentieren sich rund zehn lateinamerikanische Länder. «Die einzelnen Ländergruppen besitzen wunderschöne Trachten und beherrschen einzigartige Folklore-Tänze», sagt Veranstalter Roger Furrer. «Dies können sie an der Parade zeigen.»

Bekannte Tänze wie die brasilianische Samba oder der kubanische Salsa werden von Tanzgruppen vorgeführt. Aber auch eher unbekannte Volkstänze aus Bolivien, Paraguay und Peru fehlen nicht. Die Gruppen tragen dazu ihre traditionelle Kleidung und werden von der passenden Musik begleitet. «Leider haben wir noch keine Bewilligung von der Polizei, ob Autos bei der Parade mitfahren dürfen», so Furrer. Auf Anfrage bestätigt die Stadtpolizei, dass das Gesuch eingegangen ist und geprüft wird.

Umzug dauert rund zwei Stunden

Autos seien jedoch wichtig, da viele Tanzgruppen auf Musik angewiesen seien. «Es wird natürlich nicht wie an der Street Parade sein, bei der die Leute sich wegen der Musik kaum verstehen», sagt Furrer. «Der Tanz und die Trachten sollen im Vordergrund stehen.» Die Musik diene als Begleitung für die Tänzer. «Wenn keine Autos zugelassen werden, müssen wir halt Golf- oder Leiterwagen verwenden.»

Der Umzug startet am Freitag, 3. Juli, um 19 Uhr beim Kasernenhof und dauert rund zwei Stunden. Präsentiert wird der Umzug von der brasilianischen Moderatorin und Sängerin Valeria Eva. «Idealerweise wird sie mit zwei brasilianischen Tänzerinnen auf einem Wagen stehen», sagt Furrer. Doch das hänge noch vom Entscheid der Polizei ab. Nach der Parade treten die Tanzgruppen auf einer Bühne im Zeughaushof auf.

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