Latour: «Auswärts zu null zu gewinnen hat gut getan»

Aktualisiert

Latour: «Auswärts zu null zu gewinnen hat gut getan»

Trotz
den vier Punkten aus
den letzten zwei Spielen
kommt die Natipause für
GC-Trainer Hanspeter
Latour nicht zu einem
ungünstigen Zeitpunkt.

Hanspeter Latour, nach dem 1:0 in Sion und der ansteigenden Formkurve Ihrer Spieler kommt die Natipause wohl ungelegen.

Hanspeter Latour: Nein, ich sehe dies anders. Hätten wir verloren, würde uns die ganze Zeit die Niederlage nachlaufen. So aber können wir ruhig und mit einem guten Gefühl weiterarbeiten.

Auf welche Dinge richten Sie dabei Ihr Augenmerk?

Da viele Spieler mit diversen Nationalmannschaften unterwegs sind, werde ich vor allem individuell arbeiten lassen. Standards lassen sich ohne die sogenannten Schlüsselspieler schlecht üben.

War der Sieg bei Sion der GC-Befreiungsschlag?

Befreiungsschlag kann man nicht sagen, dafür sind die Teams zu eng beisammen. Aber es tut gut zu sehen, dass wir zu null und sogar auswärts gewinnen können. Doch ich muss zugeben: Der Zeitpunkt, um ins Wallis zu fahren, war ideal. Der Gegner war nach dem Uefa-Cup-Out angeschlagen.

Nach dem 3:5 in St.Gallen wirkten Sie angespannt.

Dieser Match war auch sehr aufwühlend. Wir wurden nicht auseinandergenommen, dennoch kassierten wir fünf Tore. Ich muss es nicht beschönigen, in diesem Moment war mir nicht wohl. Es wäre jedoch schlecht, wenn es anders gewesen wäre.

Michael Wegmann

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