Für guten Zweck: Lauriane Sallin macht die LKW-Prüfung
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Für guten ZweckLauriane Sallin macht die LKW-Prüfung

Sie trägt die Krone mit Herz. Für den guten Zweck will Lauriane Sallin sogar die Lastwagen-Prüfung bestehen.

von
Lorena Sauter
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Lauriane Sallin überrascht gern, zurzeit mit den News, dass sie die Lastwagen-Prüfung machen will.

Lauriane Sallin überrascht gern, zurzeit mit den News, dass sie die Lastwagen-Prüfung machen will.

David Biedert/davidbiedert.com
«Warum nicht?», sagt sie und lacht. Doch ihre Motivation hat einen ernsten Hintergrund.

«Warum nicht?», sagt sie und lacht. Doch ihre Motivation hat einen ernsten Hintergrund.

David Biedert/davidbiedert.com
Das Ziel der Miss Schweiz ist es, eigenhändig Hilfsgüter in Marokkos Spitäler zu transportieren.

Das Ziel der Miss Schweiz ist es, eigenhändig Hilfsgüter in Marokkos Spitäler zu transportieren.

David Biedert/davidbiedert.com

Lauriane Sallin hilft, wo sie kann. Nach diversen wohltätigen Engagements nimmt die Miss Schweiz nun die nächste Herausforderung in Angriff: Sie absolviert die Lastwagen-Prüfung. Der Grund: Sie will eigenhändig Hilfsgüter nach Marokko transportieren.

«In den Spitälern fehlt es dort an den einfachsten Dingen – von Möbeln bis hin zu Werkzeugen für den OP-Saal», erklärt Lauriane (23), die schon zweimal vor Ort war. Während sie es dank grosszügiger Unterstützung schaffte, hierzulande funktionstüchtige, nicht mehr gebrauchte Materialien wie Lampen oder Matratzen zu beschaffen, stellte der Transport ein Problem dar. «Im Gespräch mit der Miss-Organisation und der Stiftung Corelina habe ich vorgeschlagen, diesen selbst zu übernehmen.»

Von wegen Männersache!

Gesagt, getan. Schon am Donnerstag muss sie zur Theorieprüfung antreten. «Es ist spannend, aber vieles ist auch Auswendiglernen – wie bei Vokabeln.» Ist diese Hürde einmal genommen, darf sie endlich hinters Steuer. Dank der Mithilfe einer Lernfahrschule ist die Prüfung kostenlos.

Dass sich eine Miss Schweiz in einen Brummi setzt, findet Lauriane nichts Spezielles: «Es wäre schön, wenn die Gesellschaft nicht mehr zwischen Frauen- und Männersache unterscheiden würde.» Auf ihre Fahrt gen Süden freut sie sich. Das Datum steht noch nicht fest.

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