National League A: Lausanne jubelt nach dem Léman-Derby

Aktualisiert

National League ALausanne jubelt nach dem Léman-Derby

Lausanne gewinnt gegen Servette nach hartem Kampf 3:0. Damit feiert LHC den ersten Auswärtssieg der Saison und schafft den Sprung über den Strich.

Lausanne schaffte mit einem 3:0-Auswärtssieg über Genève-Servette auf Kosten von Ambri-Piotta den Sprung in die Playoff-Ränge. Cristobal Huet hat als erster NLA-Goalie in dieser Saison bereits zwei Shutouts realisiert.

Der französische Goalie-Routinier von Lausanne parierte alle 20 Schüsse auf sein Tor und blieb in der NLA zum insgesamt 19 Mal ohne Gegentor. Huet, im Jahre 2010 Stanley-Cup-Gewinner mit den Chicago Blackhawks, war bereits in der Winter Classic am 11. Januar dieses Jahres im Stade de Genève gegen Servette ohne Gegentor geblieben (1:0 n.V.).

Froidevaux trifft doppelt

Etienne Froidevaux entschied als Doppeltorschütze die Partie, die als vorgezogenes Spiel der 36. NLA-Runde im Programm stand. Der Stürmer realisierte seine Saisontore Nummer 4 und 5. Froidevaux traf im Powerplay (18.) sowie 46 Sekunden vor Spielende mit einem Schuss ins leere Tor. Caryl Neuenschwander sorgte mit einem weiteren Empty Netter (59:49) für das Endresultat.

Lausanne findet damit in dieser Saison langsam wieder den Tritt. Die Waadtländer feierten den zweiten Sieg aus den letzten drei Spielen - notabene wiederum gegen den Lac-Léman-Rivalen Servette. Die Waadtländer hatten am Freitag vor eigenem Publikum Servette schon mit 5:1 abgefertigt.

Defensive ist und bleibt stabil

Lausanne überzeugte mit seinem Defensivkonzept, mit dem die Waadtländer bereits in der Vorsaison erfolgreich waren. Entgegen den Einschätzungen des Genfer Trainers Chris McSorley haben die auf diese Saison hin eingeführten Regeländerungen (Hybrid-Icing, blaue Linie um rund 1,5 m gegen die Mittellinie verschoben) das Defensivkonzept der Waadtländer nicht negativ tangiert - zumindest gegen Servette nicht. Die Genfer wirkten gegen die solide Abwehr der Gäste ratlos, liessen Kreativität und Dynamik vermissen. Lausanne wirkte spritziger und blieb mit Kontern gefährlich.

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Genève-Servette - Lausanne 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)

6697 Zuschauer. - SR Massy/Vinnerborg (Sd), Küng/Tscherrig.

Tore: 18. Froidevaux (Augsburger/Ausschluss Marti) 0:1. 60. (59:14) Froidevaux (Hytönen, Gobb) 0:2 (ins leere Tor). 60. (59:49) Caryl Neuenschwander 0:3 (ins leere Tor).

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Servette, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne.

PostFinance-Topskorer: Rubin; Hytönen.

Genéve-Servette: Bays; Dario Trutmann, Marti; Loeffel, Mercier; Eliot Antonietti, Vukovic; Iglesias; D'Agostini, Romy, Taylor Pyatt; Rubin, Tom Pyatt, Picard; Simek, Rod, Kast; Jacquemet, Rivera, Bezina; Roland Gerber.

Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Jannik Fischer, Lardi; Philippe Rytz, Genazzi; Stalder; Ruzicka, Hytönen, Déruns; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Herren, Froidevaux, Caryl Neuenschwander; Simon Fischer, Conz, Augsburger; Paul Savary.

Bemerkungen: Servette ohne Mayer, Ranger und Traber (beide überzählig), Lausanne ohne Bang, Genoway und Seydoux (alle verletzt) sowie Benjamin Antonietti (überzählig). - 56:39 Timeout Servette, bis 60:00 ohne Torhüter. (si)

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