Drogenhandel: Lausanner Kokainring zerschlagen
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DrogenhandelLausanner Kokainring zerschlagen

Die westafrikanischen Drogenhändler sollen in den Jahren 2005 bis 2008 nahezu 15 Kilogramm der Droge in den Städten Lausanne, Genf und Biel abgesetzt haben. 35 Beteiligte wurden verzeigt, darunter 14 wegen des Kokainkonsums

Die Ermittlungen begannen Anfang 2008, als ein Lieferant und ein Wiederverkäufer in Lausanne festgenommen wurden. Dabei konnte die Polizei auch einen Drogenschmuggler verhaften, der 480 Gramm Kokain im Magen in die Schweiz geschmuggelt hatte. Ein Lieferant aus Afrika, ein Schmuggler sowie 14 weitere Drogenhändler konnten in der Folge in Biel und Lausanne festgenommen werden. Dabei konnten auch Drogen und Bargeld sichergestellt werden. Das Geld aus dem Verkauf der Drogen wurde jeweils sofort ins Ausland einbezahlt. Fast 400.000 Franken seien nach Westafrika transferiert worden, aber auch nach Holland sei Geld geflossen, um dort weitere Drogen zu kaufen. Insgesamt wurden fast zwei Kilogramm Kokain, 220 Gramm Streckmittel 111-SIM-Telefonkarten, 869.000 Franken und 28.910 Euro beschlagnahmt. (dapd)

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