Berner Fussballplatz: Laute Fans auf dem Spitz – nun droht Verbot

Aktualisiert

Berner FussballplatzLaute Fans auf dem Spitz – nun droht Verbot

Torjubel, Pauken, Lautsprecherdurchsagen: Ein Bericht zeigt, dass die Fussballmatches auf dem Spitalacker zu laut sind. Droht nun ein Verbot?

von
smü
Dunkle Wolken über dem Spitz: Nachbarn des Fussballplatzes klagen über Lärm. Nun droht ein Verbot für Trommeln und Lautsprecherdurchsagen. Auf dem Foto erzielt die Heimmannschaft gegen Thun im Fussball Cup Spiel der ersten Hauptrunde im August 2014.

Dunkle Wolken über dem Spitz: Nachbarn des Fussballplatzes klagen über Lärm. Nun droht ein Verbot für Trommeln und Lautsprecherdurchsagen. Auf dem Foto erzielt die Heimmannschaft gegen Thun im Fussball Cup Spiel der ersten Hauptrunde im August 2014.

Der Fangesang «Hopp Breitenrain, hu» und das Trommeln des «Pouke-Housi» verursacht Anwohnern des Spitz im Breitenrain Kopfweh: 19 Einsprachen sind 2014 gegen ein Baugesuch der Stadt, die den Spitalackerplatz betreibt, eingegangen.

Die Stadt hatte bei der Sanierung des Platzes vergessen, ein Baugesuch für die Lautsprecheranlage einzureichen. Just hagelte es Einsprachen von Nachbarn – eine Person hatte mit Flugblättern dazu aufgerufen. Spezialisten der Kantonspolizei erstellten daraufhin einen Lärmbericht im Auftrag des Regierungsstatthalters.

Trommeln, Pfeifen und Megafone verbieten

Dieser liegt nun vor und kommt zum Schluss, dass der Torjubel der einheimischen Mannschaft manchmal den Spitzenpegel um zwei Dezibel überschreitet, wie die Berner Zeitung berichtet. Weiter empfehlen die Experten in ihrem sechsseitigen Bericht ein Verbot von «geräuschintensiven Instrumenten wie Signalhörnern, Trommeln, Rasseln, Pfeifen, Megafone». Die Besucher der 20 Heimspiele pro Saison der ersten Mannschaft müssten auf die Instrumente durchsucht werden.

Der Regierungsstatthalter hat sich noch nicht zum Lärmbericht geäussert.

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