Gamidaurspitz SG: Lawine reisst 39-Jährigen in den Tod
Aktualisiert

Gamidaurspitz SGLawine reisst 39-Jährigen in den Tod

Im Kanton St. Gallen ist ein Skitourengänger von einer grossen Lawine erfasst und verschüttet worden. Die REGA flog ihn ins Spital, doch die Rettung kam zu spät.

Ein 39-jähriger Skitourengänger ist am Sonntag im Gebiet des Gamidaurspitz im Kanton St. Gallen unter eine grosse Lawine geraten. Rettungskräfte und Skikameraden konnten ihn schwer verletzt bergen. Er wurde mit der REGA in ein Spital geflogen, wo er verstarb.

Wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte, hatte sich der Mann in einer Dreiergruppe befunden. Deren Tour führte sie auf den 2309 Meter hoch gelegenen Gamidaurspitz. Um 11.00 Uhr befanden sie sich unterhalb dieses Berges. Hintereinander traversierten sie auf der Nordwestseite, unter dem Felsband des Gamidaurspitz, einen Hang.

Voraus fuhr ein 62-jähriger Tourengänger, gefolgt vom 39-jährigen Begleiter. Unvermittelt lösten sie eine 200 Meter breite Lawine aus. Dem 62-jährigen Skifahrer gelangt es, sich in Sicherheit zu bringen. Der 50-jährige Begleiter war noch gar nicht in den Hang eingefahren, während der 39-Jährige von den Schneemassen fast 500 Meter mitgerissen wurde.

Toter hinterlässt Familie

Die Begleiter lösten unverzüglich Alarm aus und begannen die Suche mit Lawinensuchgeräten. Sie fanden den 39-Jährigen unter einer zwei Meter hohen Schneeschicht, fast gleichzeitig mit dem in der Zwischenzeit eingetroffenen Lawinenhund. Noch vor Ort wurde die Reanimation durch den Notarzt der REGA aufgenommen.

Im Spital konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Der Verstorbene hinterlässt eine Familie mit Kindern. (sda)

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