Unfall im Wallis: Lawine reisst Skigruppe des Cern mit – zwei Tote
Aktualisiert

Unfall im WallisLawine reisst Skigruppe des Cern mit – zwei Tote

Vier Personen sind am Wochenende bei Becs de Bosson in eine Lawine geraten. Zwei von ihnen erlagen im Spital ihren schweren Verletzungen.

Eine Lawine hat am Sonntag, 12. April 2015, am Nordhang der Pointes de Tsavolire in der Gegend der Becs de Bosson im Walliser Eringertal vier Tourenskifahrer mit sich mitgerissen.

Eine Lawine hat am Sonntag, 12. April 2015, am Nordhang der Pointes de Tsavolire in der Gegend der Becs de Bosson im Walliser Eringertal vier Tourenskifahrer mit sich mitgerissen.

Nach dem Lawinenunglück im Walliser Eringertal vom Sonntag sind beide schwer verletzten Tourenskifahrer im Spital verstorben. Das Kernforschungszentrum CERN steht nach dem Unfall «unter Schock».

Die Gruppe von fünf Tourenskifahrern war am Sonntag bei den Pointes de Tsavolire in der Region der Becs de Bosson in eine Lawine geraten. Vier Personen wurden von den Schneemassen mitgerissen und zwei davon schwer verletzt.

Die von der Lawine verschonte Person konnte zwei Kameraden aus den Schneemassen befreien. Diese kamen mit leichten Verletzungen davon. Die beiden anderen Tourenskifahrer konnten jedoch erst von den alarmierten Rettungskräften geborgen werden.

Eine Person in Lebensgefahr

Sie befanden sich unter einer bis zu drei Meter dicken Schneedecke. Einer der schwer verletzten Tourenskifahrer wurde ins Spital von Sitten gebracht. Der 49-jährige Franzose erlag seinen Verletzungen, wie die Kantonspolizei Wallis am Montag mitteilte.

Beim zweiten Schwerverletzten handelt es sich um einen 33-jährigen Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Genf. Er erlag ebenfalls am Montag seinen Verletzungen, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilt. Der Mann wurde im Universitätsspital Lausanne (CHUV) behandelt.

CERN «unter Schock»

Die Skitourengruppe gehört dem Ski-Club des Kernforschungszentrums CERN an, wie Arnaud Marsollier, Mediensprecher des CERN, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der Walliser Zeitung «Nouvelliste».

Das CERN stehe «unter Schock», sagte Marsollier. Der Ski-Club unternehme viele Wintersportaktivitäten mit gut ausgebildeten und erfahrenen Skilehrern, präzisierte der Mediensprecher. (sda)

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