Nach Lawine - Wegen zerstörter Berghütte muss Helikopter 40 Tonnen Material ins Tal fliegen
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Nach LawineWegen zerstörter Berghütte muss Helikopter 40 Tonnen Material ins Tal fliegen

Nachdem die Trifthütte im Januar von einer Lawine zerstört wurde, sind Helferinnen und Helfer nun dabei, die Berghütte auf die Sommersaison vorzubereiten.

von
Lara Hofer
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Rund 40 Tonnen Material muss ein Helikopter derzeit von der Berghütte «Trifthütte» in Innertkirchen BE ins Tal fliegen. 

Rund 40 Tonnen Material muss ein Helikopter derzeit von der Berghütte «Trifthütte» in Innertkirchen BE ins Tal fliegen.

ZVG
Die Hütte, welche der Sektion Bern SAC gehört, wurde im Januar von einer Lawine beschädigt. 

Die Hütte, welche der Sektion Bern SAC gehört, wurde im Januar von einer Lawine beschädigt.

ZVG
Am stärksten betroffen war damals das Dach. Es wurde massiv beschädigt. 

Am stärksten betroffen war damals das Dach. Es wurde massiv beschädigt.

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Darum gehts

  • Im Januar 2021 wurde die Trifthütte in Innertkirchen BE von einer Lawine zerstört.

  • Nun sind zehn freiwillige Helferinnen und Helfer dabei, die Hütte wieder aufzubauen und auf die kommende Sommersaison vorzubereiten.

  • Vierzig Tonnen Material müssen dafür mit dem Helikopter ins Tal geflogen werden.

  • Wie es nach dem Sommer mit der Hütte weitergehen soll, ist derzeit noch unklar.

Sechs Wochen haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer noch Zeit, um die hochalpine Trifthütte der Sektion Bern SAC auf die Sommersaison vorzubereiten. Die Berghütte wurde im Januar von einer massiven Lawine zerstört. Rund vierzig Tonnen Material und Schrott müssen deshalb nun zusammengeräumt und mit dem Helikopter ins Tal geflogen werden, wie die Sektion Bern SAC am Samstag mitteilte. Im Tal werde das Material dann fachgerecht gelagert, sortiert und entsorgt.

Wie es nach der provisorischen Sommersaison mit der Hütte weitergeht, sei derzeit noch unklar: «Ein Lawinengutachten wird zeigen, ob wir die Hütte wieder vollständig aufbauen können oder ob ein anderer Standort in Frage kommt», schreibt die Sektion Bern. In beiden Fällen werde es wohl mindestens drei Jahre dauern, bis eine neue Hütte steht.

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