Armee: Lawinenunglück wird nicht weiter untersucht

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ArmeeLawinenunglück wird nicht weiter untersucht

Das Strafverfahren zum Lawinenunglück mit einem verletzten Armeeangehörigen am Piz Arpiglia im Engadin von Mitte Januar 2008 ist eingestellt.

Der zuständige Kommandant ist einer entsprechenden Empfehlung des Untersuchungsrichters gefolgt, wie Silvia Schenker, Sprecherin der Militärjustiz, am Montag auf Anfrage sagte. Der Betroffene war damals mit dem Sportdetachement der Gebirgsinfanteriebrigade 12 im Gebiet südlich von Zuoz unterwegs gewesen, als er in einem Couloir von einer Lawine verschüttet wurde. Er konnte nach kurzer Zeit geborgen und erfolgreich reanimiert worden. Der Untersuchungsrichter prüfte laut Schenker eine allfällige fahrlässige Körperverletzung.

Dabei kam er zum Schluss, dass weder die Organisatoren noch die Teilnehmer der Skitour bei der Vorbereitung und bei der Durchführung die Sorgfaltspflichten verletzt haben. Die Tour sei korrekt geplant und durchgeführt worden, sagte Schenker. Der Verunfallte habe selber entschieden, ins fragliche Couloir zu fahren, und es sei auch keinem Beteiligen möglich gewesen, ihn daran zu hindern. (dapd)

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