NLA, 11. Runde: Leaderwechsel in der National League
Aktualisiert

NLA, 11. RundeLeaderwechsel in der National League

Der SC Bern hat den HC Davos in der 11. NLA-Runde als Leader abgelöst. Während die Berner gegen den Tabellenletzten Fribourg-Gottéron dank vier Toren im Mitteldrittel 5:1 gewannen, erlitt Davos gegen Zug mit 1:4 die erste Heimniederlage der Saison und die zweite insgesamt.

Die Zuger zogen dank des sechsten Sieges in den letzen sieben Partien ebenfalls an den Bündnern vorbei. Vierter bleiben die ZSC Lions, die sich gegen Biel trotz eines frühen 0:1 souverän 5:2 durchsetzten.

Die Kloten Flyers rückten durch den 5:4-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Genève-Servette - es war ihr vierter Sieg in Serie im Shootout - vom 7. auf den 5. Platz vor. Sie überholten nicht nur die Genfer, sondern auch die Rapperswil-Jona Lakers, die bei den SCL Tigers 2:3 unterlagen. Es war der erste Saisonsieg für die Emmentaler in der regulären Spielzeit, der zweite insgesamt.

Immer tiefer in die Krise rutscht Lugano. Die Bianconeri verloren auch das zweite Tessiner Derby in dieser Saison gegen Ambri-Piotta, diesmal 5:6 nach Penaltyschiessen. Es war die sechste Niederlage in Folge für Lugano, das in der Tabelle nur den 10. Rang einnimmt.

Lugano verliert zweites Derby in Folge

Ambri-Piotta gewann auch das zweite Tessiner Derby in dieser Saison. Ambri setzte sich beim HC Lugano mit 6:5 nach Penaltyschiessen. durch.

Erstmals seit der Einführung der Playoffs hat Ambri die ersten beiden Tessiner Derbys der Saison gewonnen. Die Leventiner setzten sich bei Lugano mit 6:5 nach Penaltyschiessen durch und beendeten damit ihre Negativ-Serie von sechs Niederlagen in Folge.

Weder Ambri (0:2) noch Lugano (5:3) vermochten in diesem spannenden Tessiner Derby eine Zweitore-Führung zu verwalten. Alain Demuth eröffnete das packende Kantons-Duell bereits nach 36 Sekunden mit dem 0:1 für Ambri, Noah Clarke sorgte in der 14. Minute für das 0:2. Doch nur 40 Sekunden später blies Andy Näser mit dem Anschlusstreffer zu Luganos Aufholjagd. Noch vor der Pause fiel der Ausgleich durch Johan Akerman; Hnat Domenichelli, Jeff Hamilton und Tristan Vauclair waren bis zur 35. Minute für die 5:3-Führung verantwortlich.

Innert 29 Sekunden war vor über 6600 Zuschauern in der Resega aber wieder alles ausgeglichen: Demuth und Clarke glichen mit ihren jeweils zweiten Treffern des Abends wieder zum 5:5 aus. In der Verlängerung hatte Lugano die besseren Chancen, vermochte die Entscheidung aber nicht herbeizuführen. Im Penaltyschiessen waren Ambris Kirby Law und Roman Botta erfolgreich und stürzten Lugano mit der bereits sechsten Niederlage in Folge weiter in die Krise.

Zeiter mit zwei Toren Matchwinner

Die Kloten Flyers feierten gegen Genève-Servette den vierten Sieg in Serie im Penaltyschiessen.

Während beim Heimteam im Shootout Victor Stancescu und Kimmo Rintanen trafen, reüssierte bei Servette einzig Jeff Toms.

Matchwinner der Klotener beim sechsten Triumph in Folge war jedoch Michel Zeiter, der nach dem Wechsel von den SCL Tigers seine zweite Partie im Dress des Playoff-Finalisten bestritt. Der Center, der wegen seiner Vergangenheit bei den ZSC Lions von einigen Fans der Flyers alles andere als freundlich aufgenommen worden war, erzielte nicht nur 45 Sekunden vor der Schlusssirene das 4:4, er traf auch noch zum 3:3 (44.).

Der Sieg der Gastgeber fiel nicht nur wegen des späten Ausgleichs glücklich aus. Servette war über weite Strecken des Spiels das bessere Team und ging bis zur 22. Minute 3:1 in Führung. Und nur 41 Sekunden nach Zeiters 3:3 gelang dem neuverpflichteten Kanadier Kris Beech mit seinem erst zweiten Saisontor das 4:3 für die Genfer, die zum achten Mal hintereinander gegen Kloten verloren.

Ungefährdeter Lions-Sieg

Trotz eines frühen Rückstandes feierten die ZSC Lions gegen Biel im neunten Saisonspiel den siebten Sieg. Der Victoria-Cup-Sieger gewann vor heimischem Publikum 5:2.

Die Partie begann für den ZSC denkbar schlecht; nach nur 62 Sekunden lag er 0:1 zurück. Kevin Lötscher konnte alleine auf Lions- Goalie Lukas Flüeler losziehen und diesen souverän bezwingen. Dem Tor war ein Scheibenverlust von ZSC-Captain Mathias Seger vorausgegangen. Dem Heimteam gelang jedoch noch im ersten Drittel die Wende: In der 6. Minute erzielte Ryan Gardner - es war bereits sein sechster Saisontreffer - mit einem haltbar scheinenden Schuss der Ausgleich, in der 16. Minute traf Jean-Guy Trudel nach einem Traumpass von Seger zum 2:1.

In der Folge hatten die Stadtzürcher das Geschehen im Griff. Beim 5:2 (57.) gab es zwei Jubiläen: Thibaut Monnet schoss seinen 150. NLA-Treffer, Passgeber Jan Alston erzielte seinen 500. Skorerpunkt in der höchsten Schweizer Liga.

Damit setzte der ZSC den Siegeszug gegen Biel fort - es war der siebente Sieg im siebenten Spiel seit dem Wiederaufstieg der Seeländer. Insgesamt war es der zehnte Erfolg in Serie gegen die Bieler. Die Gäste traten allerdings arg dezimiert an. Dem noch nicht genug, fiel in der 20. Minute auch noch Topskorer Sébastien Bordeleau nach einem Check von Mark Bastl aus.

Erste Bündner Heimniederlage

Leader Davos kassierte in der 11. NLA-Runde die erste Heimniederlage der Saison. Im Spitzenspiel gegen das drittplatzierte Zug unterlagen die Bündner 1:4 und mussten nach drei Siegen in Folge wieder einmal als Verlierer vom Eis.

Paul di Pietro (15.) und Fabian Schnyder, der in der 20. Minute seinen ersten Saisontreffer erzielte und im letzten Drittel (56.) zum 1:4-Schlussstand nachdoppelte, sorgten schon nach einem Drittel für die überraschend frühe Entscheidung in dieser Partie. Faktisch war Schnyders erstes Tor sogar ein Shorthander, da ein Zuger auf der Strafbank sass und kurz davor eine Strafe gegen Davos angezeigt worden war.

Davos trat gegen die Innerschweizer unkonzentriert auf. Die Tore zum 0:3 (36. Steinmann) und 1:4 kamen im Powerplay zustande. Beide Male sass ein Davoser wegen eines unkorrekten Spielerwechsels auf der Strafbank. Immerhin verhinderte Jan von Arx (53.) den bereits dritten Saison-Shutout von Zug-Goalie Jussi Markkanen.

Erster Dreier für Langnau

Die SCL Tigers holten erstmals in dieser Saison mit einem Sieg die volle Punktzahl. Nach vier Niederlagen in Folge feierten die Langnauer beim 3:2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers auch ihren ersten Heimsieg.

Claudio Moggi war massgeblich am ersten SCL-Saisonsieg nach 60 Minuten beteiligt. Zuerst sorgte er in der 43. Minute für das 2:1, zwölf Minuten später gab er Andreas Camenzind das Assist zum 3:1. Nach dem Anschlusstreffer von Florian Blatter drückte Rapperswil vehement auf den Ausgleich, doch Langnau-Goalie Matthias Schoder liess sich nicht mehr bezwingen.

Mit einem Shorthander waren die Langnauer schon in der 23. Minute in Führung gegangen: der Rapperswiler Stacy Roest verlor im Powerplay den Puck an der blauen Linie an Fabian Sutter. Dieser bediente Curtis Murphy, dessen Schuss am Tor vorbei ging. Den Abpraller verwandelte der nachgerückte Matthias Bieber zur Führung. Nur vier Sekunden nach Ablauf der Langnauer Strafe sorgte Thomas Pöck (24.) mit einer schönen Einzelleistung für den Ausgleich.

Berner Tempoverschärfung im Mitteldrittel

Mit einer Tempoverschärfung zu Beginn des Mittelabschnitts sicherte sich Bern einen letztlich ungefährdeten 5:1-Derbysieg gegen Fribourg. Innerhalb von fünfeinhalb Minuten machte der SCB aus einem 0:1 ein 4:1.

Martin Plüss, Roman Josi im Powerplay, Tristan Scherwey mit seiner NLA-Torpremiere und noch einmal Plüss sorgten mit ihren Treffern zwischen der 21. und 27. Minute für die Entscheidung im einseitigen Duell. Bern war den Freiburgern in allen Belangen überlegen. Nach dem Effort im zweiten Drittel lehnte sich der SCB wieder etwas zurück, einzig der 18-jährige Nachwuchsspieler Scherwey hatte in seinem siebten NLA-Einsatz noch nicht genug und sorgte mit seinem zweiten Treffer für den Schlussstand (49.).

Fribourg hatte dank einem frühen Powerplay-Treffer durch Benjamin Plüss (2.) einen optimalen Start erwischt und hatte nach knapp 150 Minuten endlich wieder einmal ein Tor bejubeln können. Danach blieb das stark ersatzgeschwächte Tabellenschlusslicht - zu den bisherhigen fünf Verletzten gesellte sich auch noch Mark Mowers- offensiv praktisch inexistent.

Eine echte Chance auf den zweiten Saisonsieg im elften Spiel besass Gottéron trotz der 1:0-Führung nach 20 Minuten nie. Bern spielte von Beginn weg praktisch nur in eine Richtung. Bis zum ersten Torerfolg war es lediglich eine Frage der Zeit; nach Plüss Ausgleich war der Widerstand Gottérons gebrochen.

National League A, 11. Runde

Lugano - Ambri 5:6 n.P. (2:2,3:1,0:2,0:1)

Resega. - 6671 Zuschauer. - SR Kurmann, Marti/Wehrli.

Tore: 1. (0:36) Demuth (Walker) 0:1. 14. Clarke (Kutlak) 0:2. 15. Näser (Kostovic) 1:2. 20. (19:23) Akerman (Nummelin/Ausschluss Kobach) 2:2. 23. Domenichelli (Nummelin, Julien Vauclair/Ausschluss Clarke) 3:2. 24. Christen 3:3. 26. Hamilton (Romy, Murray/Ausschluss Murovic) 4:3. 35. Tristan Vauclair (Robitaille) 5:3. 52. (51:02) Demuth (Stirnimann) 5:4. 52. (51:31) Clarke (Law) 5:5. - Penaltyschiessen: Lemm -, Law 0:1; Hamilton -, Duca -; Nummelin -, Botta 0:2; Robitaille -.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.

PostFinance-Topskorer: Domenichelli; Law.

Lugano: Aebischer; Julien Vauclair, Nummelin; Helbling, Akerman; Nodari, Hirschi; Domenichelli, Robitaille, Lemm; Hamilton, Romy, Murray; Kostovic, Schlagenhauf, Näser; Tristan Vauclair, Schirjajew, Jörg.

Ambri-Piotta: Bäumle; Gautschi, Kutlak; Kobach, Schneider; Marghitola, Stephan; Casserini; Law, Clarke, Duca; Demuth, Stirnimann, Walker; Botta, Brunner, Murovic; Bianchi, Schönenberger, Christen.

Bemerkungen: Lugano ohne Sannitz und Conne; Ambri-Piotta ohne Mattioli, Horak, Juri, Westrum und Bundi (alle verletzt). 12. Tor von Murray annulliert. 65. Timeout Ambri.

Kloten Flyers - Genève-Servette 5:4 (1:2, 1:1, 2:1, 0:0) n.P.

Kolping Arena. - 4987 Zuschauer. - SR Stricker, Bürgi/Stäheli.

Tore: 13. Déruns (Savary) 0:1. 16. Hamr (Lindemann, Rintanen/Ausschluss Trachsler) 1:1. 18. Hürlimann (Rivera, Florian Conz) 1:2. 22. Salmelainen (Gobbi) 1:3. 25. Jacquemet (von Gunten) 2:3. 44. (43:13) Zeiter (von Gunten) 3:3. 44. (43:54) Beech 3:4. 60. (59:15) Zeiter (Hollenstein) 4:4.

Penaltyschiessen: Stancescu 1:0, Kolnik -; Jenni -, Déruns; Liniger -, Salmelainen -; Santala -, Toms 1:1; Rintanen 2:1, Rubin -.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Kloten Flyers, 4mal 2 plus Minuten gegen Genève- Servette.

PostFinance-Topskorer: Rintanen; Déruns.

Kloten Flyers: Rüeger; Sidler, Hamr; Kellenberger, Schulthess; Bonnet, Von Gunten; Yves Müller; Lindemann, Santala, Rintanen; Jacquemet, Bell, Rothen; Stancescu, Liniger, Jenni; Hollenstein, Zeiter, Bodenmann.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Goran Bezina, Mercier; Gobbi, Maurer; Vukovic, Breitbach; Flurin Randegger; Toms, Beech, Rubin; Déruns, Savary, Salmelainen; Cadieux, Trachsler, Kolnik; Rivera, Florian Conz, Hürlimann.

Bemerkungen: Kloten Flyers ohne Wick, Du Bois, Welti, Winkler (alle verletzt) und Haakana (überzählig). Genève-Servette ohne Höhener (gesperrt). - Timeout Kloten (23.).

ZSC Lions - Biel 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

Hallenstadion. - 7059 Zuschauer. - SR Prugger, Mauron/Schmid.

Tore: 2. Lötscher (Tschannen) 0:1. 6. Gardner (Trudel) 1:1. 16. Trudel (Seger, Adrian Wichser) 2:1. 31. Sejna (Bärtschi, Pittis) 3:1. 44. Pittis (Bärtschi, Seger) 4:1. 54. Fata (Ausschluss Fröhlicher!) 4:2. 57. Monnet (Alston) 5:2.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 12mal 2 Minuten gegen Biel.

PostFinance-Topskorer: Pittis; Bordeleau.

ZSC Lions: Flüeler; Reist, Suchy; Schnyder, Seger; Stoffel, Geering; Gardner, Adrian Wichser, Trudel; Bärtschi, Pittis, Sejna; Monnet, Alston, Bastl; Grauwiler, Kamber, Bühler.

Biel: Berra; Jackman, Trunz; Brown, Fröhlicher; Schneeberger, Steinegger; Meyer; Kparghai; Truttmann, Bordeleau, Tschantré; Lötscher, Fata, Tschannen; Zigerli, Gloor, Beccarelli; Wetzel, Peter; Haas.

Bemerkungen: ZSC ohne Krutow, Schelling, Schommer (alle verletzt) und Sulander (überzählig). Biel ohne Seydoux, Gossweiler, Bärtschi, Ehrensperger und Nüssli (alle verletzt). - 13. Pfostenschuss Sejna. - 20. Bordeleau verletzt ausgeschieden.

Davos - Zug 1:4 (0:2,0:1,1:1)

Vaillant-Arena. - 4659 Zuschauer. - SR Rochette, Kehrli/Kohler.

Tore: 15. Di Pietro (Christen) 0:1. 20. (19:25) Schnyder (Strafe gegen Davos angezeigt/Ausschluss Dupont) 0:2. 36. Steinmann (Dupont/Ausschluss Sciaroni) 0:3. 53. Jan von Arx (Widing) 1:3. 56. Christen (Holden, Patrick Fischer/Ausschluss Marc Wieser) 1:4.

Strafen: 12mal 2 plus 10 Minuten (Joggi) gegen Davos, 10mal 2 Minuten gegen Zug.

PostFinance-Topskorer: Guggisberg; Brunner.

Davos: Genoni; Untersander, Forster; Ramholt, Grossmann; Jan von Arx, Back; Stoop; Widing, Reto von Arx, Salmonsson; Guggisberg, Taticek, Daigle; Sciaroni, Rizzi, Bürgler; Marc Wieser, Carbis, Joggi; Donati.

Zug: Markkanen; Dupont, Blaser; Diaz, Patrick Fischer II; Schefer, Snell; Di Pietro, Steinmann, Christen; McTavish, Duri Camichel, Corsin Camichel; Brunner, Holen, Schnyder; Rüfenacht, Oppliger, Lüthi.

Bemerkungen: Davos ohne Gianola (verletzt), Dino Wieser (gesperrt), Marha (überzählig); Zug ohne Kress (verletzt). 27. Timeout Davos.

SCL Tigers - Lakers 3:2 (0:0,1:1,2:1)

Ilfishalle. - 4516 Zuschauer. - SR Reiber, Fluri/Müller.

Tore: 23. Bieber (Murphy, Sutter/Ausschluss Reber!) 1:0. 24. Pöck (Riesen) 1:1. 43. Claudio Moggi 2:1. 55. Camenzind (Claudio Moggi, Sandro Moggi) 3:1. 59. Blatter (Pöck) 3:2.

Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Bieber) gegen die SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.

PostFinance-Topskorer: Setzinger; Berglund.

SCL Tigers: Schoder; Naumenko, Christian Moser; Lüthi, Blum; Murphy, Reber; Flückiger, Gmür; Sandro Moggi, Sutter, Claudio Moggi; Schild, Bieber, Setzinger; Simon Moser, Camenzind, Lemm; Brooks, Haas, Walser.

Rapperswil-Jona Lakers: Manzato; Bucher, Pöck; Guyaz, Blatter; Furrer, Parati; Nordgren, Siren, Berglund; Riesen, Burkhalter, Reuille; Voegele, Roest, Paterlini; Friedli, Tschuor, Raffainer.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Helfenstein; Rapperswil-Jona ohne Streit, Geyer, Züger (alle verletzt) und Lindemann (überzählig). 59. Timeout SCL Tigers. Ab 59:15 Rapperswil ohne Manzato, dafür mit sechstem Feldspieler.

Bern - Fribourg 5:1 (0:1, 4:0, 1:0)

PostFinance-Arena. - 15 975 Zuschauer. - SR Stalder, Arm/Küng.

Tore: 2. Benjamin Plüss (Ouellet, Heins/Ausschluss Beat Gerber) 0:1. 21. (20:30) Martin Plüss (Rüthemann) 1:1. 24. (23:04) Josi (Roche, Bartecko/Ausschluss Voisard) 2:1. 25. (24:08) Scherwey (Reichert) 3:1. 27. Martin Plüss (Neuenschwander) 4:1. 49. Scherwey (Josi, Daniel Meier) 5:1.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg.

PostFinance-Topskorer: Bartecko; Casutt.

Bern: Bührer; Stettler, Beat Gerber; Roche, Josi; Jobin, Hänni; Rytz, Fey; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Pascal Berger, Chatelain, Reichert; Vigier, Gamache, Bartecko; Scherwey, Trevor Meier, Daniel Meier.

Fribourg: Caron; Lukas Gerber, Marc Abplanalp; Heins, Birbaum; Voisard, Leuenberger; Loeffel; Ouellet, Aubin, Knöpfli; Casutt, Benjamin Plüss, Lachmatow; Lauper, Wirz, Botter; Mottet, Hasani, Collenberg.

Bemerkungen: Bern ohne Philippe Furrer, Dubé, Dominic Meier, Ziegler und Froidevaux, Fribourg ohne Sprunger, Mowers, Ngoy, Bykow, Jeannin und Leblanc (alle verletzt). - Timeout Fribourg (24.).

LIVE-TICKER

mit Res Blum

20. Das Spiel ist aus, Bern gewinnt mit 5:1. Für Fribourg war es heute bereits die 10. Niederlage der noch jungen Saison. Trotz gutem Beginn und Führung nach dem Startdrittel konnte der Tabellenletzte seine Situation nicht verbessern.

58. Die letzten 180 Sekunden sind angebrochen, der Kuchen verteilt.

55. Hartes Brot für Gottéron-Keeper Caron, seine Vorderleute überlassen den Slot fast kampflos den Bernern, die sich sekundenlang mit Stochern probieren dürfen.

53. Das Berner Publikum kann sich siegesgewiss zurücklehnene, die drei Punkte sind im Trockenen, was jetzt noch kommt ist Zugabe.

50. Kaum wieder komplett, schlägts doch bei Caron ein, Josi bringt die Scheibe vors Tor, Scherwey trifft mit seinem zweiten Tor des Abends zum 5:1.

49. Aber die Berner agieren nicht mehr so druckvoll wie im Mitteldrittel, die Gäste kommen auch diesmal ungeschoren davon.

46. Nächste Strafe gegen Gottéron, Loeffel geht für zwei Minuten raus.

44. Neuenschwander prüft Caron mit einem Schuss, den Abpraller übernimmt er auch noch selbst, aber auch im zweiten Anlauf wills mit dem Toreschiessen für Neuenschwander noch nicht klappen.

42. Fribourg übersteht die Unterzahl schadlos, Shawn Heins darf wieder mittun.

41. Start zum Schlussdrittel. Bei Fribourg sitzt Heins ja noch immer auf der Strafbank.

40. Das 2. Drittel ist beendet, Bern kehrt das Spiel mit vier Toren zu Beginn dieses Drittels. Fribourg ist mit jedem Gegentor mehr eingebrochen. Kurz vor Drittelsende kassiert der frustrierte Heins noch eine 2 Minuten Strafe und verhilft Bern somit zum Start des Schlussdrittels zu einer weiteren Überzahlsituation.

38. Die Berner drücken aber nicht mehr ganz so heftig wie zu Beginn dieses Drittel, die Gäste kommen um ein weiteres Gegentor herum.

35. Nächste Strafe gegen Fribourg, so machen sie es dem SCB natürlich noch einfacher, die Moral bei den Gästen so ziemlich am Boden.

31. Aber mit einem Wechselfehler bestrafen sich die Gäste gleich selbst, Überzahl dahin, Mottet sitzt die Strafe ab.

30. Strafe gegen Bern, Chance für Gottéron, etwas auszuruhen oder noch besser, wieder zurück ins Spiel zu finden, aber der Mutzen-Express scheint kaum mehr zu bremsen zu sein.

27. Wieder Tor für den SCB! Martin Plüss vollendet einen Doppelpass mit Neuenschwander ins leere Gottéron-Tor zum 4:1.

25. Tor für Bern! Tristan Scherwey, trifft zum 3:1, nervenstark verwertet der Youngster den Querpass und feiert seinen ersten Treffer in der höchsten Schweizer Eishockeyliga.

23. Die Berner Formation steht und schon ist der Puck wieder im Gäste-Kasten, mit einem herrlichen Slapshot trifft Roman Josi zum 2:1 - Spiel gekehrt.

22. Und es kommt noch dicker für die Gäste, Voisard gönnt sich 2 Strafminuten.

21. Tor für Bern! Kaum angepfiffen, erwischt Martin Plüss Gottéron-Keeper Caron mit einem Hocheckschuss und gleicht zum 1:1 aus.

21. Die Spieler sind zurück auf dem Eis, das Mitteldrittel beginnt.

20. Das 1. Drittel ist vorbei. Gottéron führt mit 1:0 und das hochverdient, die Gäste zeigten im ersten Abschnitt wesentlich mehr Willen und Engagement. Der SCB wird sich steigern müssen.

20. Bartecko stockert vor Caron, es kommt zu einem kleinen Handgemenge, aber das Rudel löst sich schnell auf.

19. Doppelchance für den SCB, zuerst scheitert Martin Plüss, dann kommt Roche angestürmt und verschiesst aus nächster Distanz.

18. Gamache hat den Ausgleich auf dem Stock, aber auch ihm läufts noch nicht wie gewünscht, Caron kann abwehren.

17. Noch gut drei Minuten zu spielen in diesem Startdrittel, kaum Unterbrüche, ein flüssiges Drittel bislang.

15. Fribourg wieder komplett.

14. Neuenschwander mit der nächsten Berner Chance, aber auch er scheitert aus spitzem Winkel an Caron.

13. Vigier verzieht aus spitzem Winkel. Im Gegenzug versieben die Gäste eine 2-1 Situation und verpassen den Shorthander.

13. Abplanalp muss für 2 Minuten raus, der SCB ein erstes Mal im Powerplay.

12. Das Tempo ist seit dem Anpfiff unvermindert hoch, was vor allem an den Gästen liegt, die ja dringend auf Punkte angewiesen sind.

10. Fribourg hat auch nach zehn Spielminuten noch das Heft in der Hand, und ist man nicht in Puckbesitzt, wird früh und aggressiv Forechecking betrieben.

7. Bartecko legt die Scheibe in den Fribourger Slot, aber keiner da, der die Scheibe einnetzen will.

4. Das Führungstor verleiht den Gästen Selbstvertrauen, mit viel Mumm setzt der Tabellenletzte den SCB mit Goalie Bührer unter Druck.

2. Tor für Gottéron! Perfekter Start für die Gäste, Plüss bezwingt Bührer alleinstehend vor dem Tor im zweiten Anlauf zum 0:1.

1. Start zum 1. Drittel, und die Berner müssen gleich mal in Unterzahl ran, Gerber fasst die ersten zwei Strafminuten der Partie.

20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live vom zweiten Zähringer Derby der Saison.

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